Aufnahmetest: WU-Studierende bekommen bei Erfolg "Welcome Package"

29. Februar 2016, 15:57
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Wer das Aufnahmeverfahren an der Wiener Wirtschaftsuni absolviert, bekommt die Gebühr von 50 Euro in Form von Gutscheinen zurück

Wien – An der Wirtschaftsuniversität (WU) ist wie an vielen anderen Unis ab heuer ein Kostenbeitrag von 50 Euro bei der Anmeldung für das am 1. März startende Aufnahmeverfahren für das Studienjahr 2016/17 zu bezahlen. Erfolgreiche Studienwerber erhalten im Gegenzug dafür bei der Zulassung ein "Welcome Package" im Wert des Beitrags. Zu vergeben sind 3.674 Studienplätze.

Für das Bachelorstudium "Wirtschaft- und Sozialwissenschaften" ist an der WU ein mehrstufiges Auswahlverfahren vorgesehen. Zunächst müssen sich die Interessenten bis 15. Mai online registrieren und die Gebühr entrichten. Ist die Zahl der Interessenten höher als die zu vergebenden Plätze, muss bis 31. Mai ein Motivationsschreiben verfasst werden. Am 12. Juli findet dann die Aufnahmeprüfung statt.

Gutscheine für Materialien

Wer diese schafft, kann danach an der WU zugelassen werden. Kommen weniger Bewerber, als es Studienplätze gibt, können sich alle verbliebenen Kandidaten inskribieren. Wer dies auch tatsächlich tut, erhält das "Welcome Package" in Form einer Tasche für die Bibliothek und Gutscheinen für studienrelevante Materialien im Wert der Registrierungsgebühr.

Mit der Maßnahme reagiert die Uni auf die zahlreichen nicht zur Prüfung erscheinenden Bewerber – im Vorjahr waren es 1.600. Sie verursachten administrative Kosten, außerdem wurde die Messehalle für die Prüfung angemietet. "Es ist uns aber wichtig, dass jene Personen, die tatsächlich an einem WU-Bachelorstudium für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften interessiert sind und das Verfahren erfolgreich absolvieren, ein 'Welcome Package' im Wert der geleisteten Gebühren erhalten. All jene, die der Universität Kosten verursachen, indem sie sich anmelden, aber nicht zur Prüfung antreten oder sich nicht an der WU zulassen, sollen einen Beitrag leisten", sagt Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger in einer Aussendung. (APA,29.2.2016)

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