SpaceX bricht Raketenstart in letzter Sekunde ab

29. Februar 2016, 07:07
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Problem mit Treibstoff verhindert Satellitentransport ins All

Miami – Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat am Sonntag zum dritten Mal in einer Woche den Start einer Falcon-9-Trägerrakete zum Transport eines Kommunikationssatelliten verschoben. Der Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral wurde in letzter Sekunde wegen eines Treibstoffproblems abgebrochen, teilte SpaceX-Chef Elon Musk mit.

Zuvor hatte sich der Start bereits um eine halbe Stunde verzögert, weil ein Schiff in die Sperrzone vor der Küste des US-Bundesstaats Florida gefahren war. Zunächst wurde kein neuer Starttermin genannt.

Zuletzt mehrere Rückschläge

Die Rakete sollte einen Satelliten des luxemburgischen Unternehmens SES ins All befördern. Der sehr schwere SES-9 soll in mehr als 35.000 Kilometern Höhe über dem Äquator kreisen und der Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des Pazifikraums dienen.

Ziel von SpaceX ist, die Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um die Raumfahrt billiger und nachhaltiger zu machen. Im Juni war allerdings eine Falcon-9-Rakete kurz nach dem Start explodiert. Zuletzt erlitt das Unternehmen Mitte Jänner erneut einen Rückschlag, als eine Falcon-9 zwar erfolgreich einen Satelliten ins All brachte, aber bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik auseinanderbrach. (APA, 29.2.2016)

  • Der Start der Falcon-9 musste zum dritten Mal verschoben werden.
    foto: craig bailey/florida today via ap

    Der Start der Falcon-9 musste zum dritten Mal verschoben werden.

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