Wetter: Kaum Sonne zum meteorologischen Frühlingsbeginn

28. Februar 2016, 11:07
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Wetter wird wechselhaft und bringt zum Teil winterliche Verhältnisse bis in die Niederungen

Wien – Am 1. März beginnt zwar der meteorologische Frühling. Die neue Woche bringt aber winterliche Verhältnisse sogar bis in die Niederungen, prognostiziert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Am Montag regnet es immer wieder, im Süden und Osten auch anhaltend und teils intensiv. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1.400 Metern, nur ganz im Westen schneit es auf 400 bis 600 Meter hinunter. Am Nachmittag klingt der Regen von Süden her allmählich ab, der Niederschlagsschwerpunkt verlagert sind in den Westen. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im westlichen Donauraum auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen null bis sieben Grad, Tageshöchsttemperaturen fünf bis zwölf Grad.

Im Süden und Südosten bleibt es am Dienstag trocken und es lockert tagsüber ein wenig auf. Überall sonst bedecken dichte Wolken den Himmel und häufig regnet oder schneit es. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 700 Metern Seehöhe. Im Norden und Osten bläst lebhafter bis kräftiger West- bis Nordwestwind, sonst ist es schwach windig. Frühtemperaturen minus ein bis plus fünf Grad, Tageshöchsttemperaturen zwei bis elf Grad, mit den höchsten Werten im Südosten.

Der Mittwoch beginnt vor allem im Süden und Südosten noch mit zeitweiligem Sonnenschein. Auch über dem östlichen Flachland gibt es neben zahlreichen dichten Wolken noch Chancen auf ein paar Strahlen. Allerdings muss hier bereits am Vormittag örtlich mit Regen oder Schneefall gerechnet werden. Überall sonst dominieren bereits am Vormittag die Wolken sowie die Niederschläge. Diese breiten sich bis zum Abend aus und intensivieren sich vor allem entlang sowie nördlich des Alpenhauptkammes. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 1.200 Metern Seehöhe. Der Wind weht tagsüber meist schwach bis mäßig aus Süd bis West, abends kommt im Westen dann aber stürmischer Westwind auf. Minus drei bis plus fünf Grad hat es in der Früh, vier bis zwölf Grad nachmittags.

Der Donnerstag präsentiert sich zunächst oft stark bewölkt. Vor allem entlang der Alpennordseite, in Oberösterreich und im westlichen Niederösterreich sowie in Teilen der Steiermark, in Osttirol und in Kärnten regnet oder schneit es. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 700 Metern Seehöhe. Nachmittags lockert in der Osthälfte des Landes die Wolkendecke auf. Im Westen geht es aber wechselhaft mit zeitweiligem Regen oder Schneefall weiter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. In der Früh hat es minus zwei bis plus fünf Grad. Bis zum Nachmittag steigen die Temperaturen auf ein bis acht Grad.

Östlich der Linie Linz-Klagenfurt präsentiert sich das Wetter am Freitag zunächst oft sonnig und trocken. In Tal- und Beckenlagen gibt es lokale Nebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Von Westen breiten sich im Tagesverlauf aber Wolken langsam in Richtung Osten aus und erreichen gegen Abend auch das östliche Flachland, den Alpenostrand sowie die Südoststeiermark. In Vorarlberg sowie in Osttirol setzt außerdem Regen ein, bei einer Schneefallgrenze zwischen 1.300 und 2.000 Metern Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, am Alpenostrand sowie im Norden und Osten zum Teil mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd. Die Temperaturen umspannen in der Früh minus vier bis plus fünf Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit fünf bis zwölf Grad erreicht.

Meteorologen datieren der Frühlingsbeginn auf den 1. März, dabei geht es um die statistische Vergleichbarkeit von Klimadaten nach vollen Monaten. Der astronomische beziehungsweise kalendarische Frühling beginnt, wenn Tag und Nacht gleich lang sind und die Sonne senkrecht über dem Äquator steht. In diesem Jahr ist es am 20. März um 5.30 Uhr so weit. (APA, 28.2.2016)

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    foto: reuters/mohamed azakir

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