Garcia: "Der Mannschaft gebührt ein Oscar"

28. Februar 2016, 19:37
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  • Salzburg – Austria (4:1)

Oscar Garcia (Salzburg-Trainer): "Für diese Leistung gebührt der Mannschaft ein Oscar, es war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Es war das erwartet schwierige Spiel gegen eine gute Wiener Austria, die phasenweise gezeigt hat, warum sie auswärts die beste Mannschaft ist. Keita hat bis zu seiner Auswechslung gezeigt, was er kann, hat sich die zwei Tore verdient. Soriano hat hervorragend für die Mannschaft gearbeitet, aber grundsätzlich spreche ich nicht gerne über einzelne Spieler, denn alle Spieler sind wichtig, und da haben heute einige aufgezeigt. Für mich ist es auch wichtig, wenn Spieler Zweikämpfe und Eins-zu-Eins-Situationen gewinnen."

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Es waren sehr intensive 90 Minuten, ein hervorragendes Spiel von Red Bull Salzburg. Wir wollten das Spiel eigentlich bestimmen und taktisch andere Sachen machen. Es war auch nicht einfach, von hinten herauszuspielen. Positiv ist, dass meine Mannschaft zurückgekommen ist, aber wenn hier nicht jeder Spieler 100 Prozent bringt, ist es schwer zu bestehen. Diese Niederlage ist zwar bitter, kann man aber kassieren, vor allem wenn man zwei solche individuelle Fehler macht. Unser Ziel ist es jetzt, den dritten Platz abzusichern."

Rapid – Grödig (3:2)

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Nach dem Spiel gegen Valencia war es nicht einfach für uns, noch dazu, nach dem wir rasch das 0:1 bekommen haben. Wir haben aber bald zurückgeschlagen, immer versucht, nach vorne zu spielen. Im letzten Spieldrittel hat es aber für uns nicht so wie erhofft geklappt, wir konnten uns nur selten durchsetzen. Nach dem 1:2 hat die Mannschaft eine bemerkenswerte Moral und Charakter gezeigt und bis zuletzt an den Sieg gelaubt. Es war natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben, trotzdem war es ein verdienter Sieg."

Peter Schöttel (Grödig-Trainer): "Ich habe erwartet, dass der Gegner viel Ballbesitz haben wird. Rapid war auch sehr dominant, wir haben aber nicht viele Chancen zugelassen. In der zweiten Hälfte waren wir besser als vorher, hatten auch einige Konter, die erfolgsversprechend waren. Nach dem 2:1 haben wir doch gehofft, zumindest einen Punkt mitnehmen zu können. Ein Punkt wäre für die Moral super gewesen, ein Sieg wäre ein Märchen gewesen. Leider sind wir für unseren Kampf und unsere Leidenschaft unbelohnt geblieben. Das 2:3 hat mich sehr verärgert, weil ein Foul von Dibon an Schütz nicht geahndet wurde. Wir fühlen uns benachteiligt."

  • Ried – Sturm (0:1)

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben den angestrebten Punkt nicht erreicht. Unser Spiel war nicht so torträchtig, aber ein X wäre drinnen gewesen. Es ist natürlich schwer, als schwächeres Team dem Tempofußball von Sturm Paroli zu bieten. Ich habe mitten in der zweiten Hälfte etwas gespürt, was mir den Beruf verdirbt, nämlich Benachteiligung, die uns die Niederlage brachte. Wir haben in der zweiten Hälfte gegen 12 oder 13 gespielt, weil beide Assistenten hätten die Fouls gegen Kreuzer und Filipovic vor dem Tor anzeigen müssen. Schon vorher habe ich gespürt, dass es bei mindestens drei Situationen ein Ungleichgewicht gab."

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Die erste Hälfte war ausgeglichen, über 90 Minuten hatten wir die besseren Torchancen. Es war von beiden Mannschaften kein gutes Spiel, es gab viele lange und zweite Bälle."

Zum Tor: "Ich habe im Spiel die Situation verfolgt, der Ball wurde in die Tiefe auf Gruber gespielt, in der Mitte gab es den Zweikampf Kienast gegen Filipovic und mein erster Eindruck war Foul. Ich habe erwartet, dass der Schiedsrichter pfeift. Ich bin für gerechten Fußball, das hätte er pfeifen können, aber vor einigen Monaten haben wir hier in Ried durch ein Abseitstor in der 88. Minute verloren. Ich kann also den Ärger von Paul nachvollziehen."

Roman Kienast (Sturm-Graz-Torschütze): "Ich habe versucht, mich zu lösen und den Rieder berührt, der deshalb aus der Balance gekommen ist. Das Foul kann man geben. Es war Glück für uns, wir haben lange auf den Sieg gewartet."

  • Altach – Admira (1:2):

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Es war ein sehr, sehr gutes Spiel meiner Mannschaft, auf das man definitiv aufbauen kann. Das einzige, was wir uns vorwerfen müssen ist, dass wir die Chancen nicht genützt haben. Das Tor zum 1:1 möchte ich mir auch noch einmal in Ruhe ansehen. Uns wurde auch ein klarer Elfmeter vorenthalten. Das Ergebnis ist bitter, weil wir mit einem Sieg den Anschluss geschafft hätten."

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): "Der Sieg war sehr glücklich, Altach war die bessere Mannschaft und hat klare Chancen liegen gelassen. Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit gar nicht im Spiel, Gott sei Dank hat uns unser Torhüter im Spiel gehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir Moral gezeigt, man hat gemerkt, dass wir zumindest einen Punkt mitnehmen wollten. Nach dem 1:1 war es eine offene Partie."

  • Mattersburg – WAC (1:1)

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Wir haben damit gerechnet, dass es eine schwierige Partie wird. Wir mussten viel Geduld aufbringen, weil der WAC auf Konter gespielt und hinten dicht gemacht hat. Meine Mannschaft hat hohen Aufwand betrieben, Gott sei Dank ist sie am Schluss mit dem Elfmeter belohnt worden. Es war eine unklare Situation, aber man kann den Elfmeter geben. Die Mannschaft hat Moral gezeigt, viele Chancen herausgespielt. Beide Mannschaften haben viel Engagement bewiesen, deshalb ist die Punkteteilung für mich gerecht."

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Wir sind gut in die Partie gestartet. Mich hat es sehr gefreut, dass Seidl ein Tor geschossen hat, weil er sich sehr gut zurückgekämpft und im Training gezeigt hat, dass er das Zeug hat für die Startaufstellung. In der ersten Hälfte waren wir besser, offensiv und defensiv. In der zweiten Hälfte hat Mattersburg sehr viel Druck gemacht, wir haben unsere Angriffe leider nicht mehr so konsequent fertiggespielt wie in der ersten Hälfte. Der Elfmeter war nicht gerecht, ich habe auch im Fernsehen kein Vergehen gesehen. Alles in allem war es ein gerechtes Unentschieden."

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