Pentagon erhöht Ausgaben für Kampf gegen Cyber-Attacken drastisch

26. Februar 2016, 10:00
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Carter will auch "am weitesten fortgeschrittene" Gegner abschrecken

Das US-Verteidigungsministerium will seine Ausgaben für den Kampf gegen Cyber-Attacken drastisch erhöhen. Wie Verteidigungsminister Ashton Carter am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, sollen die Ausgaben in diesem Bereich im Haushaltsjahr 2017 um 15,5 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (gut 6,1 Milliarden Euro) ansteigen.

Nordkorea und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS)

Als mögliche Gefahren, denen die USA im Cyberkrieg gegenüberstünden, nannte Carter Nordkorea und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Er erinnerte zudem an den Diebstahl der persönlichen Daten von rund 20 Millionen Beschäftigten der US-Bundesbehörden, der im vergangenen Jahr bekannt geworden war.

"Militärische Optionen"

Zum einen müssten die gespeicherten Daten aus dem militärischen und zivilen Bereich besser vor Cyber-Angriffen geschützt werden, sagte Carter. Andererseits müssten "militärische Optionen" entwickelt werden, wie Cyber-Attacken beantwortet werden könnten. Derzeit seien mögliche Angriffe auf das US-Finanzsystem über die Informationstechnologie die "größte" Bedrohung des Systems. (APA, 26.2. 2016)

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