Zehn Kraxen, für die man sich nicht mehr genieren muss

Ansichtssache25. Februar 2016, 13:35
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Wer 1973 einen Alfasud sein Eigen nannte, war ebenso das Gespött der Freunde wie jemand, der 30 Jahre später einen BMW C1 fuhr. Wenn so jemand überhaupt Freunde hatte. Heute sieht die Sache schon ganz anders aus. Da ist man ein Held, wenn man so ein Gefährt besitzt und bewegt

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foto: bmw

BMW C1

In den 1990er-Jahren grübelte man sich bei BMW eine bessere Welt zusammen. Man versuchte die steigende Verkehrsdichte und den Wunsch nach individueller Mobilität so unter einen Hut zu kriegen, dass man kräftig mitschneiden konnte. Eine Mischung aus Roller und Helm musste her. Bertone sollte dafür sorgen, dass die mobile Zukunft was gleichschaut, Rotax dafür, dass sie auch gescheit anschiebt. Im ersten Anlauf, 2000, brachte BMW einen 125er-Motor in den C1. 2001 folgte der 200er-Motor. 2003 dann das Aus. Der C1 war zu teuer, zu schwer, hatte einen zu hohen Schwerpunkt. Zudem waren die C1-Fahrer bald das Gespött der anderen Verkehrsteilnehmer.

Inzwischen ist der C1 so beliebt und begehrt, dass BMW immer wieder über einen neuen C1, vielleicht sogar mit E-Antrieb, nachdenkt.

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