Auflagenkontrolle: DER STANDARD steigerte Abonnements

24. Februar 2016, 13:14
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52.992 Abos bei 3.151 E-Paper-Ausgaben im zweiten Halbjahr 2015 – "Krone" verkauft weniger Exemplare, "News" stoppt Talfahrt

Wien – Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) weist dem STANDARD in ihrem Bericht für das zweite Halbjahr 2015 mit 52.992 eine Steigerung der Abonnements aus. Inkludiert sind hier E-Paper-Ausgaben der Zeitung, von denen 3.151 verkauft wurden. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2014 waren es 51.119 Abos bei 2.722 E-Paper-Ausgaben. Die verbreitete Auflage beträgt im zweiten Halbjahr 83.487 Exemplare (62.902 davon sind verkauft).

Tageszeitungen

Meistverkaufte Tageszeitung Österreichs war mit durchschnittlich 762.691 Exemplaren wieder die "Kronen Zeitung" (alle Daten von Montag bis Samstag). Im Vorjahresvergleich bedeutet das einen Rückgang (777.691 verkaufte Exemplare). Ohne den Verkauf von 7.545 E-Papers wäre der Einbruch noch stärker gewesen.

Grundsätzlich haben die E-Paper-Ausgaben den Auflagenrückgang der heimischen Tageszeitungen etwas abgefedert. Mehr Zeitungen verkauft haben "Kleine Zeitung", "Salzburger Nachrichten" und "Oberösterreichische Nachrichten". Die restlichen Kaufzeitungen halten ihre Auflage entweder stabil oder sie ist rückläufig.

Auf dem zweiten Platz hinter der "Krone" liegt die "Kleine Zeitung" mit 284.436 verkauften Exemplaren. Sie steigerte die verkaufte Auflage im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 um 1.991 auf 284.436. Davon waren 8.427 E-Papers, ein Plus von 2.561. Es folgen der "Kurier" mit 135.862 sowie die "Oberösterreichischen Nachrichten" mit 106.1621. Die "Tiroler Tageszeitung" verkaufte im Schnitt 81.676 Exemplare, "Die Presse" 68.952, die "Salzburger Nachrichten" 66.459, die "Vorarlberger Nachrichten" 60.247, das "Wirtschaftsblatt" 20.380 und die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" 7.230.

Gratiszeitungen

Bei den Gratiszeitungen sank die täglich verbreitete Auflage von "Heute" von 618.160 auf 617.383. "Österreich" verlor bei der verkauften Auflage knapp 14 Prozent auf 35.931 Exemplare, bei der verbreiteten Auflage legte das Boulevardblatt von Wolfgang Fellner von 506.678 auf 541.259 Stück zu. Ausgewiesen werden auch wieder die Zahlen für "Österreich" + Jumbo. Das sind jene Ausgaben, die in österreichische Haushalte mittels Postwurfsendung flattern. Im zweiten Halbjahr 2015 war das zweimal der Fall, die verbreitete Auflage lag bei 1.180.031 Exemplaren. Der Gratiswochenzeitungsring RMA mit den "Bezirksblättern" meldete bei der verbreiteten Auflage 3.365.189 Exemplare für das zweite Halbjahr 2015.

Magazine, Monatstitel

Die Kaufwochenzeitung "NÖN" brachte es auf 109.966 verkaufte Titel. "Die ganze Woche" verkaufte laut ÖAK 308.341 Stück, "TV-Media" 180.097, "Servus in Stadt und Land" 132.249 und "Woman" 132.537. Das im Vorjahr neu aufgestellte Nachrichtenmagazin "News" meldete nach einer Talfahrt in den letzten Jahren eine gestiegene Auflage. "News" verkaufte im zweiten Halbjahr 2015 durchschnittlich 119.149 Exemplare, nach 117.886 im Jahr davor. Während der Einzelverkauf zurückging, gab es 5.668 zusätzliche Abos. Die "ORF-Nachlese" kam auf 72.607, "Profil" auf 67.479, die "Wienerin" auf 45.586, der "Gewinn" auf 39.314 und der "Trend" auf 29.201 verkaufte Exemplare.

Nicht mehr dabei ist das Magazin "Format", für das im zweiten Halbjahr 2014 27.484 verkaufte Ausgaben ausgewiesen wurde. Das letzte "Format" erschien Mitte Dezember, weil die Verlagsgruppe News das Magazin mit dem "Trend" fusionierte. Nach dem Neustart zu ersten Mal an Bord der ÖAK ist der "Wiener" mit 13.041 verkauften Exemplaren. (red, APA, 24.2.2016)

  • ÖAK: zweites Halbjahr 2015 als PDF.

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  • ÖAK: Jahresschnitt 2015 als PDF.

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