LG Rolling Bot: Roboterball zur Katzenbespaßung ausprobiert

24. Februar 2016, 16:46
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Die Kugel kann per Smartphone ferngesteuert werden und verfügt über eine Überwachungskamera

Zwischen neuen Smartphones und Telekomtechnologien findet man am Mobile World Congress in Barcelona immer wieder auch Skurriles. LG zeigte nicht nur sein neues Android-Smartphone G5 und Virtual Reality-Zubehör, sondern auch einen Ball, der ein Doppelleben führt: als Überwachungskamera und Spielzeug für Zwei- und Vierbeiner. Der WebStandard konnte eine Runde mit dem Rolling Bot drehen.

Ball mit Kamera

Beim Rolling Bot handelt es sich um einen etwa Honigmelonen großen Ball, der per Smartphone dirigiert werden kann und mit einer Kamera ausgestattet ist. Anders als der Ball von Sphero rollt der Ball nicht, sondern verfügt er über zwei drehbare Halbkugeln. Dazwischen befindet sich ein mittlerer Teil, der die Kamera beherbergt. Ferngesteuert wird der Ball per WLAN und Bluetooth von einer Smartphone-App aus. Die Kamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixel und kann sowohl Videos live streamen als auch Fotos aufnehmen.

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LG ließ Messebesucher eine Runde mit dem Rolling Bot drehen.
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Der Ball verfügt über einen Mittelteil mit einer Kamera, die Videos live auf das Smartphones streamen kann.

Auf der Messe hatte LG ein Setup mit einer kleinen Rennstrecke und drei Bällen aufgebaut. Die Steuerung erwies sich dabei als sperrig. Der Rolling Bot reagierte auf die Eingabe nur langsam und zeitverzögert. Das kann allerdings daran liegen, dass sich im Umfeld zu viele sendende Geräte befanden und die Verbindung zwischen Smartphone und Roboterball gestört haben.

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Die Steuerung erfolgt über ein Smartphone.

Haustiermodus und Überwachungskamera

Der Ball dient aber nicht nur zur Unterhaltung für Menschen. Ein eigener Haustiermodus soll Katzen auf Trab halten, wenn sie alleine zu Hause sind. Dabei rollt der Ball eigenständig umher und verfügt auch über einen Laserpointer. Über ein Mikrophon kann man auch die eigene Stimme abspielen lassen. Außerdem dient der Ball als Überwachungssystem, auf das Nutzer er Smartphone von überall aus zugreifen können. Per Infrarotsender lassen sich zudem kompatible Elektrogeräte ein- und ausschalten.

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Da der Ball stehts aufrecht bleibt kann er auch dekoriert werden.

Wie sehr sich Haustiere mit dem Ball anfreunden können, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Er ist relativ groß und schwer – also alles andere als das typische Katzenspielzeug. Eine Katze könnte davon eventuell eher eingeschüchtert sein. Der Laserpointer wiederum könnte für katzengerechte Unterhaltung sorgen. Hunden sollte man den Ball vermutlich nicht zum Spielen geben, er wirkt nicht robust genug um angeknabbert werden zu können.

Preis und Verkaufsstart hat LG für das ungewöhnliche Haustierspielzeug noch nicht verraten. (Birgit Riegler aus Barcelona, 23.2.2016)

Hinweis im Sinn der redaktionellen Richtlinien: Die Reise zum Mobile World Congress erfolgte auf Einladung von Samsung.

Nachlese

LG G5: Das modulare Android-Smartphone im ersten Hands-on

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