Schwache Konjunktur bremst heimische Werbewirtschaft

23. Februar 2016, 13:28
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Arbeitsmarkt bereitet Fachverband Sorgen: Unternehmen rechnen damit, Mitarbeiter abbauen zu müssen

Wien – "Sehr verhalten" wird sich die Werbekonjunktur auch über den Jahreswechsel hinaus entwickeln, zeigt der aktuelle Wifo-Werbeklimaindes. "Es ist zu befürchten, dass die leichte Zuversicht zu Jahresbeginn 2016 als Konsequenz der aktuellen Verlangsamung der weltweiten Konjunktur sich im Lauf des Jahres zerstreuen wird", sagt Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Mit plus 19 Punkten sei das Ergebnis für die Werbung zwar besser als in anderen Branchen, dennoch bremse "die allgemein mäßige Konjunktur in Österreich auch die Werbewirtschaft", erklärt Wifo-Ökonom Werner Hölzl.

Mitarbeiterabbau

Die Nachfrage nach Dienstleistungen der Werbung und Marktkommunikation konnte in den vergangenen Monaten kaum zulegen. Nur mehr zwei Drittel der Unternehmen melden ausreichende oder mehr als ausreichende Auftragsbestände. Fast jeder dritte der befragten Unternehmer sah sich im Jänner 2016 mit einer unzureichenden Auftragslage konfrontiert. Besonders besorgniserregend ist für Sery-Froschauer die Situation auf dem Arbeitsmarkt. So geben mehr Unternehmen an, Mitarbeiter abbauen zu müssen statt neue Mitarbeiter aufzunehmen. (red, 23.2.2016)

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