Poledance: Gestrippt wird woanders

Video1. März 2016, 05:30
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Bei dem Tanz- und Fitnesssport braucht man Körperspannung und Ausdauer, um bei der Stange zu bleiben

In der Serie "Bewegungstrend" widmet sich DER STANDARD in Videos nicht ganz alltäglichen Sportarten jenseits des Mainstreams. Teil 10 beschäftigt sich mit Poledance.

derstandard.at/von usslar

Das Wichtigste vorweg: Poledancerinnen und Poledancer verwenden nur deshalb wenig Bekleidung, damit sie nicht von der Stange abrutschen. Bei der Variante "Pole Sport" werden mit Übungen an einer Stange Körperdisziplin, Ausdauer und Flexibilität trainiert. Der Sport verbindet Tanz, Sport, Ästhetik und hat seine Wurzeln in der chinesischen Akrobatik. Striptease und Table Dance haben damit nichts zu tun, diese bedienen sich eher am Pole Exotic, der lasziven Form des Poledancing.

Der Internationale Poledancing-Verband (International Pole Dance Fitness Association, IPDFA) setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, dass Pole Sport eine olympische Sportart wird.

Die Seite pole-studios.at zählt derzeit 59 Poledancing-Studios in Österreich. Am 1. Oktober werden in Wien Miss und Mister Pole Dance Austria 2016 gekürt. In diesem Sommersemester wird Poledancing auch erstmals als Hochschulsport in Wien angeboten. (Andreas Müller, Maria von Usslar, 1.3.2016)

foto: dertandard.at/von usslar
Ilona an der Stange.
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