Drei regierungsnahe Journalisten in Südosttürkei entführt

21. Februar 2016, 12:24
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Nachrichtenagentur macht PKK verantwortlich – Aber kein Bekenntnis der verbotenen Kurden-Partei

Ankara – Drei Journalisten der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi sind nach Angaben der Agentur im südosttürkischen Bezirk Nusaybin entführt worden. Sie würden von Kämpfern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK an einem unbekannten Ort festgehalten, meldete Anadolu am Sonntag. Die PKK bekannte sich aber zunächst nicht zu der Tat.

Die PKK-Anhänger hätten den Reportern zudem Fotoapparate und Kameras weggenommen, berichtete indes Anadolu. Ömer Celik, Sprecher der islamisch-konservativen AKP Regierung nannte die Entführung nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA "niederträchtig". Die türkische Armee geht sei Dezember in einer Großoffensive gegen die PKK im Südosten des Landes vor. (APA, 21.2.2016)

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