Ried entführt einen Punkt aus der Südstadt

20. Februar 2016, 20:21
posten

Die Fans der Admira bekamen keine Tore zu sehen

Maria Enzersdorf – Admira Wacker Mödling kommt in der Fußball-Bundesliga nicht mehr richtig auf Touren. Die Niederösterreicher mussten sich am Samstag in der 23. Runde in der BSFZ-Arena gegen Ried mit einem torlosen Remis begnügen und haben damit aus den jüngsten zwölf Partien nur einen Sieg geholt. Während die Admira 2016 in der Liga noch ohne vollen Erfolg ist, haben die Innviertler noch keine Niederlage kassiert.

Die Admiraner sind gegen Ried schon sieben Ligaspiele ungeschlagen, holten dabei neben zwei Siegen gleich fünf Remis. In der Tabelle sind sie weiter Fünfter, zogen aber vorerst nach Punkten mit dem Vierten Sturm Graz gleich, der am Sonntag im Schlager der Runde Rekordmeister Rapid zu Gast hat. Die Rieder schafften den Sprung auf Platz sieben. Der Abstand auf die Niederösterreicher blieb mit vier Punkten bestehen. Der Vorsprung auf das Tabellenende beträgt aber auch nur noch vier Zähler, da Schlusslicht WAC gegen den Vorletzten Grödig einen 2:0-Sieg feierte.

Zerfahrenes Spiel

Den 2.150 Zuschauern in der BSFZ-Arena wurde eine sehr zerfahrene erste Hälfte geboten. Die Admiraner waren etwas defensiver ausgerichtet als zuletzt, wollten den Riedern keine Räume für Konter geben. Mehr vom Spiel hatten die Gastgeber trotzdem. Bei der besten Chance konnte sich Ried-Tormann Thomas Gebauer bei einem Abschluss des agilen Srdjan Spiridonovic auszeichnen (39.). Zuvor hatten bereits ebenfalls Spiridonovic (13.), Kapitän Christoph Schößwendter (19.) und Stephan Zwierschitz (33.) das Tor verfehlt. Markus Lackner war aus spitzem Winkel an Gebauer gescheitert (35.).

Die Rieder kamen auf einem sehr tiefen Boden erst danach etwas besser zur Geltung, die Führung verhinderte aber Jörg Siebenhandl, der sich von einem Hart-Schuss nicht überraschen ließ (45.+1). Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig, die Mannschaften neutralisierten sich weiter größtenteils gegenseitig, die Admiraner waren wieder etwas gefährlicher. Markus Wostry (57.) schoss genauso wie Lukas Grozurek (70.) daneben. Den Matchball ließ Abwehrchef Schößwendter aus, der an Gebauer scheiterte (78.). Der Ried-Goalie war klar der beste Mann seiner Truppe, die fünf der jüngsten acht Spiele gewonnen hat, und bewahrte diese im 150. Bundesligaspiel von Trainer Paul Gludovatz vor einer Niederlage. (APA, 20.2.2016)

Fußball-Bundesliga (23. Runde):
FC Admira Wacker Mödling – SV Ried 0:0
Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 2.150, SR Harkam.

Admira: Siebenhandl – Ebner, Schößwendter, Wostry, Zwierschitz – Lackner, D. Toth – Bajrami (64. Starkl), Knasmüllner (78. Blutsch), Spiridonovic – Grozurek (82. Ayyildiz)

Ried: Gebauer – Antonitsch, Reifeltshammer, Filipovic – Hart, Trauner, Polverino, Prada – Kreuzer (89. Bergmann), T. Fröschl (84. F. Schubert), Elsneg (73. Honsak)

Gelbe Karten: Ebner, Zwierschitz, Knasmüllner bzw. T. Fröschl, Honsak, F. Schubert

  • Markus Wostry verfolgt Thomas Fröschl.
    foto: apa/oczeret

    Markus Wostry verfolgt Thomas Fröschl.

Share if you care.