"Wir haben sehr schnelle Spieler in der Offensive"

20. Februar 2016, 18:39
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  • Sturm – Rapid

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Die Mannschaft hat sehr vieles umgesetzt von dem, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Wir haben die Pressinglinie etwas nach hinten verlegt. Wir haben sehr schnelle Spieler in der Offensive, da haben wir die Räume zweimal perfekt genützt. Es ist so: Ich freue mich sehr für meine Mannschaft, aber ein bisschen freue ich mich auch für mich."

Philipp Schobesberger (Rapid-Doppeltorschütze): "Es fühlt sich natürlich gut an die zwei Tore nach so einer Niederlage. Darauf können wir aufbauen. Wir haben ganz gut gespielt. Der Platz war nicht so leicht bespielbar. Wir haben die Konter ganz gut zu Ende gespielt und haben hinten wenig zugelassen. Im Fußball muss man Dinge schnell vergessen. Das ist gut gelungen, wie man heute gesehen hat."

Thanos Petsos (Rapid-Mittelfeldspieler): "Es war eine Genugtuung. Es ist viel auf uns eingeprasselt, aber wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben. Dementsprechend freut es uns, dass wir heute den Schalter umgelegt haben. Wir wollten zu Beginn etwas tiefer stehen und haben dann die zwei Tore aus dem Konter gemacht. Das waren super Pässe und 'Schobi' hat das dann super gemacht."

Mario Sonnleitner (Rapid-Verteidiger): "Wir wollten sofort eine Reaktion zeigen nach dem Debakel in Valencia. Wir haben uns gesagt, dass wir hier ein Zeichen setzen wollen, nie aufgeben und, auch wenn wir am Boden sind, sofort wieder aufstehen. Wir haben sie gut im Griff gehabt. Sie sind nur nach Standardsituationen wirklich gefährlich worden. Natürlich gibt das Selbstvertrauen, auch wenn wir in Valencia ein Sechser-Tragerl kassiert haben."

Thorsten Schick (Sturm-Mittelfeldspieler): "Wir haben in der ersten Hälfte wirklich sehr viel investiert. Meiner Meinung nach waren wir die bessere Mannschaft. Rapid hat aber das Tor gemacht. In der zweiten Hälfte haben sie es relativ souverän nach Hause gespielt, auch wenn wir wieder angelaufen sind. Rapid braucht sehr wenige Chancen, wir brauchen leider zu viele."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir waren 30 Minuten die bessere Mannschaft, hatten durch Standards oder Distanzschüsse gute Möglichkeiten. Wir hatten auch gute Spielverlagerungen, haben aber in dieser Phase kein Tor erzielt. Dann gab es einen Ballverlust, einen Konter und das Tor. Nach der Halbzeit war es von uns zu wenig, um das Spiel zu drehen. Wir haben es in der zweiten Hälfte verabsäumt, so weiterzuspielen wie in den ersten 30 Minuten. Ob es sich jetzt um einen Fehlstart handelt, kann jeder interpretieren, wie er möchte."

  • Austria – Mattersburg

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Mattersburg war am Anfang besser, dann haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Leider haben wir in Überzahl nicht das 3:1 gemacht, denn so ein Gegentor aus einem Freistoß kann immer passieren. Letztlich war es ein verdientes Remis."

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben nicht viel zugelassen und sind verdient in Führung gegangen. Das zweite Tor war regulär, aber der Schiedsrichter hat das Spiel mit merkwürdigen Entscheidungen in eine andere Richtung gelenkt. Das wäre sicher das Tor des Jahres geworden."

  • Admira – Ried

Ernst Baumeister (Admira-Wacker-Mödling-Trainer): "In der ersten Hälfte waren wir klar besser, leider haben wir zwei klare Chancen nicht genützt. Auch in der zweiten Hälfte haben wir Riesenchancen gehabt. Wenn man Tore nicht macht, kann man nicht gewinnen. Woche für Woche sind wir die bessere Mannschaft und gewinnen nicht, werden für unsere Leistungen nicht wirklich belohnt."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Eine solche erste Hälfte darf sich nicht mehr wiederholen. Schon die Körpersprache hat mir gar nicht gefallen. In der Halbzeit habe ich versucht, das zu korrigieren. Das ist teilweise auch gelungen. Die Admira war spieltechnisch besser und auch chancenreicher. Unsere Defensive hat um einiges mehr zugelassen als vor einer Woche gegen Salzburg. Wir waren auch zweikampfschwächer als die Admira. So werden wir nicht mehr auftreten. Im nächsten Spiel werden wir uns wieder anders präsentieren."

  • WAC – Grödig

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns, ich bin erleichtert, weil es war eine echte Schnittpartie. Es war im Prinzip eine offene Partie, ich habe während der zweiten Hälfte gemerkt, dass ich etwas umstellen muss. Ich habe Ouedraogo nach vorne gezogen, Seidl und Silvio gebracht, das hat sich dann bezahlt gemacht. Ich bin sehr glücklich, dass wir auch im vierten Heimspiel, seit ich hier bin, zu Null gespielt haben. Dass wir jetzt zwei Tore gemacht haben, ist sehr wichtig für unsere Offensive, die stark unter Beschuss gestanden ist. Ich hoffe, dass sich das jetzt auch in den Köpfen positiv auswirkt. Gegen Mattersburg wollen wir das nächste Zeichen setzen und endlich wieder einmal auswärts gewinnen."

Peter Schöttel (Grödig-Trainer): "Bei uns herrscht Alarm, es müssen auch die selbstbewusstesten Spieler in der Mannschaft erkennen, dass wir nicht um Platz sechs spielen, sondern uns mitten im Abstiegskampf befinden. Die Leistungsträger bringen nicht die Leistung, die ich mir vorstelle. Hinten machen wir individuelle Fehler und vorne können wir uns zu wenig durchsetzen. Wir werden aber natürlich nicht aufgeben."

  • Salzburg – Altach

Oscar Garcia (Salzburg-Trainer): "Es war ein hartes, schwieriges Spiel, eine gute Vorstellung meiner Spieler, die alles gegeben haben und vor allem in Unterzahl Charakter gezeigt haben. Vor allem die erste Hälfte hat mich sehr zufriedengestellt. Wir haben Chancen kreiert, aber sie nicht verwertet. In der zweiten Hälfte hat Altach gute Arbeit gemacht, deshalb war es nicht einfach für uns. In so einer Situation muss man auch durch einen Standard ein Tor erzielen. Die Einwechslung von Keita war kein Risiko. Ich wollte auch Soriano einige Minuten bringen, es war dann aber durch unsere 2:0-Führung nicht mehr nötig. Wir werden sehen, ob er nächste Woche gegen die Austria von Beginn an spielen wird. Die tolle Begrüßung durch die Fans war einer der schönsten Momente für mich als Trainer. Ich habe mich dabei sehr stolz gefühlt und bin froh und glücklich, von den Anhängern so begrüßt zu werden."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Es war das erwartet schwere Spiel beim Top-Team der Liga. Wir hätten schon einen Top-Tag gebraucht, um etwas mitzunehmen. Vielleicht wäre ein Punkt möglich gewesen, wenn wir konsequenter verteidigt hätten. Wir sind enttäuscht, dass wir das erste Tor aus einer Standard-Situation bekommen haben. Unterm Strich war der Salzburg-Sieg aber verdient. Wir müssen die Tabellensituation so annehmen, wie sie ist, den Fokus zu 100 Prozent auf jedes Spiel legen und Punkte einfahren. Ich bin jedenfalls bereit für diese Situation. In den ersten drei Partien hatten wir keine leichten Gegner, jetzt müssen wir punkten."

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