Richemont plant Abbau von bis zu 350 Stellen in der Schweiz

20. Februar 2016, 17:03
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Anpassung der Produktionskapazitäten als Folge des starken Frankens

Genf/Bellevue – Der Luxusgüterkonzern Richemont plant den Abbau von bis zu 350 Stellen in der Schweiz. Die Maßnahme wird mit einer Anpassung der Produktionskapazitäten als Folge des starken Frankens und des Rückgangs im Tourismus begründet.

Der geplante Stellenabbau war von der Tageszeitung "Le Temps" bekannt gemacht worden und wurde am Samstag der Nachrichtenagentur sda von einem Mitglied der Kommunikationsabteilung in Bellevue GE bestätigt. Weitere Details wurden auf Anfrage nicht bekannt gegeben. Der Restrukturierungsplan befinde sich derzeit noch in der Studienphase, hieß es lediglich.

"Le Temps" stützte sich auf eine interne Mitteilung der Gruppe. Demnach sollen begleitende Maßnahmen sowie die Eingliederung des betroffenen Personals in andere Einheiten der Gruppe vorgeschlagen werden, um den Abbau so klein wie möglich zu halten.

Der Restrukturierungsplan werde in der Mitteilung als einzig mögliche Antwort auf die schwierige Lage in der Uhrenbranche, den starken Franken und den bedeutenden Rückgang im europäischen Tourismus angesehen. (APA, 20.2.2016)

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