Neue Evidenzen im Streit um die Hobbits von Flores – Sonnenfinsternis dauert dreieinhalb Erdenjahre

20. Februar 2016, 07:00
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Neue Evidenzen im Streit um die Hobbits von Flores

London/Paris – Seit er 2004 beschrieben wurde, streiten Forscher über Homo floresiensis. Fest steht bloß, dass die etwas über einen Meter kleinen Wesen bis vor rund 18.000 Jahren auf der indonesischen Insel Flores lebten. Doch waren die "Hobbits" Vertreter von Homo sapiens mit einer Erbkrankheit wie Mikrozephalie oder viel ältere Vertreter von Homo erectus? Wie die BBC berichtet, hat Antoine Balzeau neue Beweise gefunden, die für die zweite Theorie sprechen. Balzeau wird demnächst im Journal of Human Evolution Scans insbesondere von Hobbit-Schädeln zeigen, die ganz anders gebaut seien als die von Homo sapiens. (red)

Link
BBC News: Mystery ancient hobbit ,was not human’

Sonnenfinsternis dauert dreieinhalb Erdenjahre

Nashville – Astronomen haben die längste bekannte Sternenfinsternis im Weltall entdeckt: Ein 10.000 Lichtjahre entfernter Stern wird von seinem Begleiter alle 69 Jahre für dreieinhalb Jahre verdeckt. Forscher vermuten im "Astronomical Journal" als Ursache eine dicke Staubhülle um einen der beiden Sterne. (red)

Preprint-Version der Studie
arXiv.org: "An Extreme Analogue of ε Aurigae: An M-giant Eclipsed Every 69 Years by a Large Opaque Disk Surrounding a Small Hot Source"

(20.2.2016)

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