Keine weitere Strafe für Salzburgs Sterling

19. Februar 2016, 17:24
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Stürmer handelte laut EBEL-Strafsenat ohne Vorsatz

Wien – Salzburg-Stürmer Brett Sterling hat für den Zusammenstoß mit einem Schiedsrichterassistenten im Spiel gegen die Vienna Capitals am Dienstag keine Sperre erhalten. Der EBEL-Disziplinarsenat sei zu dem mehrheitlichen Urteil gelangt, dass der Kontakt zwischen Sterling und Linesman Daniel Soos als Unfall zu werten sei, gab die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Freitag bekannt.

"Es gab vonseiten von Brett Sterling keinerlei erkennbare Absicht oder Vorsatz, den Linesman zu attackieren und deshalb sind auch keine weiterführenden Disziplinarmaßnahmen erforderlich", teilte die EBEL weiters mit.

Die Videoaufnahmen des Vorfalles, bei dem Sterling den Linesmann durch einen Fausthieb zu Boden befördert hatte, seien an das Internationale Player Safety Committee der Liga zur Begutachtung übermittelt worden. Außerdem sei von Soos eine schriftliche Stellungnahme eingeholt worden. Aufgrund der möglichen schwerwiegenden Konsequenzen der Situation habe man den Vorfall zusätzlich an drei weitere unabhängige Experten ausgeschickt, um weitere neutrale Expertisen einzuholen. Daraus ergab sich das mehrheitliche Urteil zugunsten von Sterling.

Für einen Stockschlag gegen Capitals-Verteidiger Philippe Lakos in einer vorangegangenen Szene des besagten Spieles hat Sterling eine Sperre von zwei Spielen erhalten. Lakos hatte bei der Attacke eine schwere Fingerverletzung erlitten. (APA, 19.2.2016)

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