Die neue Rote Göttin ist da

Ansichtssache19. Februar 2016, 15:47
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Maranello/Köln – Die Inszenierung war perfekt, glamourös, italienisch: Auf einer schimmernden Bühne erwartete Ferraris Rote Göttin ihre beiden strohblonden Men in Black. "Das Auto ist sehr schön", sagte Sebastian Vettel bei der Präsentation in Maranello über seinen neuen Dienstwagen, und der einsilbige Kimi Räikkönen kam für seine Verhältnisse geradezu ins Schwadronieren: "Mit diesem Auto können und werden wir viele Ziele erreichen."

"Ja, es soll ein Siegerauto sein", sagte Arrivabene bei der Präsentation, auch der technische Direktor James Ellison und Chefdesigner Simone Resta ließen an der deutlich verbesserten Wettbewerbsfähigkeit des roten Renners keinen Zweifel. "Wir haben in den letzten Jahren viele Ferrari geschaffen, aber dieser ist sicher der beste", sagte Resta.

Einiges hat Ferrari im Vergleich zum Vorjahr verändert, auch wenn der SF 16-H auf den ersten schnellen Blick ähnlich aussieht. Die Frontpartie ist kürzer und höhergezogen, dadurch wird, wie es bei den Mercedes-Silberpfeilen bereits 2015 der Fall war, mehr Luft unter das Auto gesogen. Das sorgt für zusätzlichen Abtrieb. Insgesamt wirkt der Wagen schmaler und stromlinienförmiger als das Vorjahresmodell. Vom üblichen Ferrari-Rot hebt sich der Cockpitbereich, die sogenannte Airbox ab, die in strahlendem Weiß gehalten ist. (sid, 19.2.2016)

foto: afp/ferrari press office
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