Elefanten überhört keiner

Rezension19. Februar 2016, 15:09
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"Es ist eben einfach gut, ein paar Elefanten im Haus zu haben." Ein Buch, das Spaß macht

Es gibt zwei Tiere, die die kleinste Tochter begeistern: der "Papa", gemeint ist der Papagei; nur klappt das mit der Aussprache noch nicht immer. Und der "Fant", also der Elefant. Kaum zurück vom Kindergarten, wird Buch um Buch in die Küche geschleppt, um sich auf die Suche nach diesen zwei Tieren zu machen.

Im neuen Bilderbuch von Astrid Henn und Stephanie Schneider muss nicht lange gesucht werden. Elefanten im Haus – wohl der große Traum der Tochter – ist ein Buch für Kinder ab vier. Die Hauptdarsteller: Fine, ein Mädchen – und dann natürlich Elefanten. Die sind gerade neu ins Haus eingezogen und sorgen für jede Menge Wirbel – und für Ärger: "Elefanten überhört keiner."

"Endlich sind die Neuen da, aber statt sich zu freuen, meckern alle nur. Und weil man die Jammernachbarn leider auch mit Fingern in den Ohren noch hören kann, singt Fine leise vor sich hin", heißt es. Natürlich ist die Elefanten-Familie nett. Fine hat endlich Spielkameraden: "Es ist eben einfach gut, ein paar Elefanten im Haus zu haben." Oder so ein Buch, das Spaß macht. (Peter Mayr, 19.2.2016)

  • Astrid Henn / Stephanie Schneider, "Elefanten im Haus". € 13,40 / 32 Seiten. Ravensburger-Verlag, 2015
    foto: ravensburger-verlag

    Astrid Henn / Stephanie Schneider, "Elefanten im Haus". € 13,40 / 32 Seiten. Ravensburger-Verlag, 2015

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