Der Heuler lautet Leverkusen gegen BVB

19. Februar 2016, 14:19
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Bayer will Lauf gegen Dortmund fortsetzen

Wien/Leverkusen – Die zwei Europa-League-Gewinner aus der deutschen Fußball-Bundesliga treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander. Der Tabellendritte Bayer Leverkusen will nach dem 1:0 bei Sporting Lissabon auch am Sonntag im Topspiel gegen den Zweiten Borussia Dortmund reüssieren. Während der BVB die Rückkehr in die Champions League so gut wie sicher hat, muss der Werksverein noch schwer darum kämpfen.

"Wir nehmen das Selbstvertrauen mit in das Spiel gegen Borussia Dortmund", sagte Bayer-Kapitän und Abwehrchef Ömer Toprak nach dem Gastspiel in Portugals Hauptstadt am Donnerstag. "Das wird ein sehr schwieriges Spiel gegen den BVB, aber wir wollen die drei Punkte", hofft Karim Bellarabi, der in Lissabon als Matchwinner in Erscheinung trat. Der DFB-Nationalspieler erzielte das entscheidende Tor in der 25. Minute mit dem Knie.

Auch der BVB war gegen einen portugiesischen Spitzenverein erfolgreich. Gegen den FC Porto gewannen die Schwarz-Gelben als klar bessere Mannschaft mit 2:0. Nun hofft Kapitän Mats Hummels hofft, dass Dortmund seine Bundesliga-Rückrundenbilanz mit fünf Siegen und einem Remis weiter aufbessert. "Vielleicht ist der Kräfteverschleiß bei Leverkusen etwas größer", spekulierte der Innenverteidiger. Anders als die Werkself hat Dortmund sein Hinspiel in der Europa League nicht in der Fremde, sondern vor eigenem Publikum bestritten.

Dortmund (48 Punkte) hat 13 Zähler mehr als die Leverkusener, die Druck von hinten verspüren. Schließlich sind Hertha (35), Schalke, Mainz (je 33) und Gladbach (32) dicht auf den Fersen. Um Dritter zu bleiben, müsse Bayer "einen kleinen Lauf mit vier, fünf Dreiern" kommen, sagte Mittelfeldspieler Christoph Kramer. Das Hinspiel gewannen übrigens die Dortmunder klar mit 3:0.

Gespräche auf Schalke

Schalke trifft am Sonntag zu Hause auf das Team der Stunde, den VfB Stuttgart, der alle Spiele seit der Winterpause gewonnen hat. Überlagert ist die Partie von der noch ungelösten Manager-Causa in Gelsenkirchen. Die bestimmende Frage: Wann tagt der elfköpfige Aufsichtsrat und befindet über die Nachfolge von Manager Horst Heldt? Wann heißt es: Ja, Christian Heidel wird es?

Zuletzt war aus dem Umfeld des Vereins zu vernehmen, dass tatsächlich schon vor der Stuttgart-Partie Klarheit herrschen könnte. Offenbar will Aufsichtsratschef Clemens Tönnies die Top-Personalie, ob der Mainzer Heidel im Sommer die Heldt-Position übernehmen darf, so schnell wie möglich erledigen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung könnte Heidel einen Rückzieher machen, wenn er den Aufsichtsrat nicht geschlossen hinter sich weiß. (APA, red, 19.2.2016)

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