"Error 53": Apple entschuldigt sich und bietet Fix an

19. Februar 2016, 08:40
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iOS-Update hatte iPhones unbrauchbar gemacht, die Apple-fremde Komponenten eingebaut haben

Apple hat sich für den "Error 53"-Bug entschuldigt und ein Update für betroffene Nutzer veröffentlicht. Nach einem iOS-Update waren Geräte gesperrt worden, die etwa durch eine Reparatur Apple-fremde Ersatzteile eingebaut hatten. Der IT-Konzern hatte dies mit Sicherheitsvorkehrungen begründet. Nutzer konnten allerdings ihre Geräte nicht mehr entsperren, da der Fingerabdrucksensor nicht mehr funktionierte.

Sammelklage in Vorbereitung

Die Vorgehensweise von Apple könnte als illegal beurteilt werden, da sie die Freiheit der Nutzer einschränkt. Eine Sammelklage betroffener Kunden ist in Vorbereitung. Nicht nur deshalb musste Apple nun einlenken. Für Geräte, die Error 53 erleiden, steht ein Fix zur Verfügung. Er kann über iTunes auf das iPhone geladen werden. Das Entsperren per Fingerabdruck ist in weiterer Folge allerdings nicht mehr möglich, berichtet der Guardian.

Geräte doch entsperrbar

Das Timing des Error 53-Fixes ist auch wegen der Querelen rund um die Entsperrung von iPhones durch Apple interessant. Denn Apple weigert sich nach einem Gerichtsbeschluss, den Behörden bei der Durchsuchung geschützter Smartphones zu helfen. Mit dem Fix zeigt Apple einen Weg auf, wie durch Fingerabdrucksensoren gesperrte Geräte mit einem Software-Update zugänglich gemacht werden können. (fsc, 19.2.2016)

  • Apple deaktiviert für betroffene Kunden den Fingerabdrucksensor
    foto: ap/guan

    Apple deaktiviert für betroffene Kunden den Fingerabdrucksensor

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