Münchener Residenztheater sagt Peter-Handke-Premiere ab

18. Februar 2016, 17:05
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Wegen unüberbrückbarer "künstlerischer Differenzen" – Preuss hätte inszenieren sollen – Uraufführung von "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" im Burgtheater

München/Wien – Das Münchener Residenztheater setzt die für 10. März geplante Premiere des neuen Peter Handke-Stücks "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" ab: "Die künstlerischen Differenzen über Wege und Ziele waren zuletzt unüberbrückbar geworden", hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Eigentlich hätte der österreichische Regisseur Philipp Preuss das Stück inszenieren sollen.

Dieser hatte zuletzt mit seiner Version von Shakespeares "Romeo und Julia" am Wiener Volkstheater für Aufsehen gesorgt. In München hält sich das Residenztheater nun mögliche Zukunftsentwicklungen offen: "Dieser für alle Beteiligten schmerzhafte Vorgang soll nicht das Ende unserer Beschäftigung mit diesem wunderbaren Text bedeuten."

Nähere Details wollte eine Sprecherin des Hauses gegenüber der APA auch auf Nachfrage nicht preisgeben. Die Uraufführung von "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" wird am 27. Februar im Wiener Burgtheater stattfinden – unter der Regie von Claus Peymann. (APA, 18.2.2016)

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