Shabaab-Geheimdienstchef offenbar in Somalia getötet

18. Februar 2016, 11:49
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Kenianisches Militär meldet Tod von Mahad Karate bei Luftangriff

Nairobi/Mogadischu – Die kenianische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff im benachbarten Somalia den Geheimdienstchef der dortigen Al-Shabaab-Miliz, Mahad Karate, getötet. Karate sei ebenso wie zehn weitere Anführer der Miliz bei einem "bedeutenden" Luftangriff getötet worden, teilte die kenianische Armee am Donnerstag mit.

Shabaab kämpft in Somalia seit Jahren für einen islamischen Gottesstaat. Mahad Karate, auch bekannt als Abdirahim Mohamed Warsame, soll unter anderem an dem Angriff in der Garissa-Universität im Osten Kenias im April 2015 mit knapp 150 Toten verantwortlich sein.

Derzeit sind etwa 22.000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in dem Krisenstaat stationiert, die die international anerkannte Regierung unterstützen. Zu der Militärmission der AU in Somalia gehören auch kenianische Einheiten. Der Mission gelang es in den vergangenen Jahren weitgehend, die Rebellen aus der Hauptstadt Mogadischu und weiteren Städten zu vertreiben, doch kontrollieren diese noch mehrere ländliche Regionen. (APA, 18.2.2016)

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