5G und Fitnessbänder: Trends beim Mobile World Congress

17. Februar 2016, 17:04
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Messe heuer von 22. bis 25. Februar in Barcelona

Beim Mobile World Congress geht es längst um mehr als nur Themen der Mobilfunk-Branche. Ein Überblick:

5G

Die wachsende Smartphone-Nutzung und das Internet der Dinge machen schnellere und leistungsstärkere Netze notwendig. Abhilfe soll der neue Datenfunk-Standard 5G schaffen. An seiner Ausgestaltung wird immer noch gearbeitet – aber immer mehr Mobilfunk-Anbieter lassen bereits Test-Netze laufen.

Wearables

Die Geräteklasse der Mini-Computer, die man am Körper trägt, wächst schnell. Der Klassiker sind Fitness-Armbänder. Aber in Barcelona dürften auch wieder viele Computer-Uhren zu sehen sein – auch solche, die ohne ein Smartphone direkt ins Netz gehen können. Neu ist, dass die Bänder und Uhren immer häufiger als Ersatz für Kreditkarte und Bargeld genutzt werden sollen.

Internet für Entwicklungsländer

Nach Barcelona kommt zum dritten Mal Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der für sein Projekt Internet.org wirbt. Es soll günstige Online-Anschlüsse in Entwicklungsländern fördern, die Mobilfunk-Anbieter zeigten sich bisher skeptisch. Zuletzt wurde ein Gratis-Angebot von Facebook zudem in Indien untersagt, weil dabei andere Dienste benachteiligt würden. Kritiker werfen dem weltgrößten Online-Netzwerk "digitalen Kolonialismus" vor.

Internet der Dinge

Von der Zahnbürste bis hin zur Straßenlaterne – alles wird vernetzt. Das digital organisierte Zuhause und "smarte" Städte bekommen viel Platz auf der Messe. Zugleich hören Diskussionen über Datenschutz und die Verteilung der Investitionen in die nötige Infrastruktur nicht auf. Mit Ford-Chef Mark Fields ist ein ranghoher Vertreter der Auto-Industrie dabei.

Der Mobile World Congress gilt als Gipfel-Treffen der Mobilfunk-Branche. Zu der viertägigen Veranstaltung kommen Jahr für Jahr viele Konzernchefs und Top-Entscheider nach Barcelona. Diesmal sind vom 22. bis 25. Februar unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Vodafone-Chef Vittorio Colao und Ford-Lenker Mark Fields mit dabei.

Die Messe zog 2013 auf ein größeres Gelände um, weil es an dem bisherigen Ort zu eng geworden war. Im vergangenen Jahr gab es einen Besucherrekord mit 93.000 Brancheninsidern und Journalisten. Der Mobile World Congress (früher bekannt unter dem Namen 3GSM) ist eine reine Fachveranstaltung. Der Webstandard wird aus Barcelona berichten.(APA, 17.2.2016)

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