SPÖ gegen Abkoppelung des Bachelors von Forschung

17. Februar 2016, 15:03
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Für Fächerabgleich, gegen "Studiengebühren durch die Hintertür"

Wien – "Positive und problematische Aspekte" sieht SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl (SPÖ) bei den Plänen von Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) zum Fächerabgleich und zur Erhöhung der Durchlässigkeit an den Hochschulen. Keinesfalls dürfe es durch eine Verlagerung von Studenten an Fachhochschulen bei Bachelor-Studien zu einer Abkoppelung von der wissenschaftlichen Forschung kommen.

Kein Hebel für Uni-Zugang

Zustimmung findet bei Kuntzl ein Fächerabgleich innerhalb Österreichs. So könnten Schwerpunkte bei Lehre und Forschung geschaffen werden. Auch eine höhere Durchlässigkeit zwischen Standorten sei positiv – "das ist längst überfällig", so Kuntzl in einer Aussendung. Gleichzeitig dürfe eine Neuorganisation aber auch "kein Hebel sein, um die Bedingungen beim Uni-Zugang zu verschlechtern und Studiengebühren durch die Hintertür einzuführen". (APA, 17.2.2016)

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