Österreichischer Musikmarkt: 26 Prozent Umsatzplus bei Streaming-Abos

17. Februar 2016, 09:59
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30 Prozent Plus bei Vinyl-Verkäufen – 500.000 Euro steuerten Handy-Klingeltöne bei

Insgesamt wurden 2015 143,3 Millionen Euro am österreichischen Musikmarkt erwirtschaftet. Die Umsätze mit Streaming-Abos (Spotify, Apple Music, Deezer) legten um 26 Prozent auf 11,2 Millionen Euro zu. Die Vinyl-Verkäufe stiegen mit einem Umsatzplus von 30 Prozent auf 5,2 Millionen Euro. Die physischen Tonträger erzielten 80,6 Millionen Euro Umsatz.

23,3 Millionen Euro Lizenzeinnahmen

Die Lizenzeinnahmen über die Verwertungsgesellschaft LSG erreichten 23,3 Millionen Euro. Weitere rund acht Millionen Euro steuern die Umsätze mit Merchandising-Produkten sowie die Lizenzierung von Musik für Filme, Werbung zum Gesamtumsatz bei. Dies teilte der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (Ifpi) am Mittwoch in einer Aussendung mit.

500.000 Euro steuerten Handy-Klingeltöne bei

Trotz des stark steigenden Streaming-Marktes bleiben die Downloads ganzer Alben mit einem Umsatz von 11,9 Millionen Euro nahezu auf Vorjahres-Niveau, während sich die Downloads einzelner Songs zu den Streamingdiensten verlagern. Mit Einzeltitel-Downloads konnte ein Umsatz von 7,8 Millionen Euro erzielt werden (2014: 8,6 Mio. Euro). Rund 500.000 Euro steuern Handy-Klingeltöne bei. Insgesamt wurden am Online-Musikmarkt 31,4 Millionen Euro erwirtschaftet, ein Plus von 4 Prozent.

Helene Fischer

2015 war ein sehr erfolgreiches Jahr für österreichische Interpreten. Nicht weniger als 34 Alben platzierten sich unter die Top 100 der offiziellen österreichischen Verkaufshitparade "Austria Top 40". Die meisten Alben verkaufte Helene Fischer, gefolgt von Adele, Seiler und Speer, Wanda und Andreas Gabalier. (red, 17.2. 2016)

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Ifpi

  • Schlager-Sängerin Helene Fischer verkaufte die meisten Alben in Österreich.
    foto: standard/fischer

    Schlager-Sängerin Helene Fischer verkaufte die meisten Alben in Österreich.

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