Britische Piloten wollen Laser als "Angriffswaffen" klassifizieren lassen

16. Februar 2016, 12:29
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Mehrere Vorfälle mit Laserwaffen, durch die Piloten geblendet wurden

Die britische Pilotengewerkschaft will, dass Laser künftig als "Angriffswaffen" eingestuft werden. Dadurch wäre der Erwerb von Lasern reguliert. Wenn Personen dann "ohne guten Grund" mit einem Laser unterwegs wären, könnten sie von der Polizei befragt und sanktioniert werden, berichtet die BBC. In den vergangenen sechs Jahren soll es zu über 6.000 Vorfällen mit Lasern gekommen sein, zuletzt musste ein Flugzeug sogar umdrehen, weil der Pilot zu stark geblendet worden war.

Politik wartet ab

Allerdings ist das Blenden von Piloten schon jetzt verboten, außerdem sind strahlkräftige Laser in Geschäften nicht erwerbbar. Immer mehr solche Geräte werden jedoch über das Netz vertrieben. Die Pilotengewerkschaft will nun offensiv für neue Regelungen werben. Noch ist unklar, wie die Politik darauf reagieren wird. (red, 16.2.2016)

  • Laserstrahlen blenden immer öfter Piloten
    foto: dapd/pitarakis

    Laserstrahlen blenden immer öfter Piloten

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