Neue Mikrobenarten leben tief unter Erdoberfläche – Demenz nimmt zu, aber langsamer als gedacht

16. Februar 2016, 07:00
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Neue Mikrobenarten leben tief unter Erdoberfläche

Austin – Sie Leben dort, wo Leben eigentlich unmöglich erscheint. Ein internationales Forscherteam um Brett Baker (University of Texas) beschreibt im Fachblatt "Nature Microbiology" eine neue Klasse von Mikroben, die den bezeichnenden Namen Hadesarchaea erhalten haben. Die ersten wurden in einer südafrikanischen Goldmine in drei Kilometern tiefe entdeckt, mittlerweile wurden sie aber unter anderem auch unter den Geysiren im Yellowstone Nationalpark gefunden.

Abstract
Nature Microbiology: "Genomic inference of the metabolism of cosmopolitan subsurface Archaea, Hadesarchaea"

Demenz nimmt zu, aber langsamer als gedacht

Washington – Im Moment leiden etwa 44 Millionen Menschen weltweit unter Demenz. 2050 werden es laut bisherigen Prognosen global etwa 135 Millionen sein. Der Anstieg dürfte aber nicht ganz so drastisch ausfallen, berichten Forscher bei der Jahrestagung der AAAS in Washington. Vor allem dank besserer Behandlung von Bluthochdruck und mehr Bildung dürfte das individuelle Risiko stärker als erwartet sinken.

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New study reveals incidence of dementia may be declining

Kasachische Studentin narrt Verlagsgiganten

New York – Es ist eine Art Napster für die Wissenschaft, was die kasachische Studentin Alexandra Elbakyan 2011 initiierte. Über Sci-Hub sind rund 47 Millionen Forschungsartikel frei zugänglich. Auf Druck der Verlagsgiganten Elsevier und Co hatte die Seite zuletzt Schwierigkeiten, Elsevier hat auch eine Klage eingebracht. Wie das US-Magazin "The Atlantic" berichtete, ist die Seite nun besser gesichert und durch "Tor" abgeschirmt.

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The Atlantic: "The Research Pirates of the Dark Web"

(tasch, red, 16.2.2016)

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