"3" bietet Versicherung für Vertragshandys an

15. Februar 2016, 11:23
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Soll bei Schaden, Diebstahl und Raub greifen – iPhone-User mit höherem Unfallrisiko

Der österreichische Mobilfunker "3" bietet seinen Kunden nun eine neue Versicherungsoption für ihre Vertrags-Smartphones an. In Kooperation mit dem Dienstleister Squaretrade will man bei Schadens- und Verlustfällen ein Ersatzgerät binnen eines Tages zustellen.

Je nach Umfang kostet der Versicherungsschutz 7,90 oder 9,90 Euro im Monat, wobei die ersten 30 Tage kostenlos sind. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung, das Angebot kann monatlich gekündigt werden.

Gegen Schaden, Raub und Diebstahl

Die günstigere Variante greift unter anderem bei Display-Bruch, defektem Ladeport, Akku-Ausfall und anderen Defekten und Schadensfällen. Die erweiterte Variante versichert das Handy auch gegen Raub und Diebstahl. Ohne Haken ist das Angebot allerdings nicht, denn mit einem Selbstbehalt von 70 Euro dürfte der Schutz vorrangig für teurere Geräte interessant sein.

Im Schadensfall müssen Kunden den Verlust oder Defekt per Telefon oder Website bei SquareTrade melden. Ist der Austausch abgesegnet, soll schon am nächsten Werktag per Botendienst ein Ersatzgerät zugestellt werden. Ist das genaue Handymodell des Kunden nicht auf Lager, soll per Absprache ein Handy mit "gleichem oder höherem Funktionsumfang" geliefert werden. Die Rücksendung defekter Smartphones erfolgt per DHL und ist für den Versicherungsnehmer gratis.

Risikogruppe iPhone-User

Laut Squaretrade wurden von 2007 bis 2014 in Österreich 686 Millionen Euro für die Reparatur von Handys und Tablets ausgegeben. Gut ein Drittel aller Beschädigungen ereignen sich im Wohnzimmer (32 Prozent), gefolgt von Bad und Küche (je 16 Prozent). Haustiere und Kinder tragen erheblich zum Unfallrisiko bei. Die pelzigen Mitbewohner kauen bevorzugt auf den Geräten herum oder werfen sie von Tischen.

Auch Jugendlichen passieren häufig Hoppalas. Beinahe jeder Zweite hat seinen mobilen Begleiter vergangenes Jahr unabsichtlich beschädigt – meistens durch Fallenlassen. Auch Flüssigkeitsschäden treten häufig auf. Gebrochene Displays scheinen aber nicht alle Nutzer abzuschrecken. Sieben Prozent der Betroffenen nutzen ihr Gerät trotz der Knackser weiter.

Als weitere Risikogruppe macht Squaretrade iPhone-User aus. Bei ihnen leigt die Unfallwahrscheinlichkeit um 25 Prozent höher, als bei Nutzern von Smartphones anderer Marken. (15.02.2016)

  • Sieben Prozent der Betroffenen nutzen ihr Gerät trotz Displayschaden weiter.

    Sieben Prozent der Betroffenen nutzen ihr Gerät trotz Displayschaden weiter.

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