Vierjähriger am Hochficht 200 Meter von Lift mitgerissen

14. Februar 2016, 11:13
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Mit Warnweste am Bügel hängen geblieben – Teilnehmer eines Kinderskikurses in Hochficht war kurze Zeit bewusstlos

Hochficht/Rohrbach/Fürth – Ein vierjähriger Skifahrer aus Bayern hat sich am Samstag im oberösterreichischen Skigebiet Hochficht (Bezirk Rohrbach) mit seiner Kleidung am Bügel eines Schleppliftes verfangen und wurde rund 200 Meter mitgerissen. Weil sich dabei die Warnweste um den Hals gewickelt hatte, war der Bub kurze Zeit bewusstlos. Er wurde ins Krankenhaus Rohrbach gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.

Der Bub aus Fürth war Teilnehmer eines Kinderskikurses in Klaffer am Hochficht. Er fuhr gegen 9.40 Uhr mit einem anderen Kind den Rehbergschlepplift hinauf. Nach kurzer Zeit verloren die beiden die Kontrolle und fielen aus dem Lift. Der Vierjährige blieb aber am Bügel hängen. Das Liftpersonal bekam von dem Malheur nichts mit, weil dieser Bereich nicht einsehbar war.

Ein Skifahrer wurde schließlich auf den Unfall aufmerksam und befreite den Buben aus seiner misslichen Lage. Der Verletzte wurde von der Bergrettung Aigen-Schlägel ins Tal gebracht. (APA, 14.2.2016)

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