"Science Busters": Rabenhof trennt sich, Stadtsaal wird neue Heimstätte

12. Februar 2016, 15:33
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Tournee rund ums Thema Bier – Werner Gruber steigt aus

Wien – Die Kabarettgruppe "Science Busters" verliert nach dem Tod von Heinz Oberhummer im Vorjahr mit dem Physiker Werner Gruber ab dem Sommer ein weiteres Mitglied und mit dem Wiener Rabenhof Theater ihre bisherige Heimstätte. Das berichtet das am Samstag erscheinende Magazin "News".

Die aus Oberhummer, Gruber und dem Kabarettisten Martin Puntigam bestehenden "Science Busters" waren aus einem Wissenschaftsvermittlungs-Projekt Oberhummers hervorgegangen. 2007 hatte im Rabenhof das erste Programm Premiere, in dem die drei physikalische Phänomene auf möglichst einfache und unterhaltsame Art präsentierten. Später folgten Tourneen, mehrere Bücher sowie TV-Gastspiele und schließlich eigene ORF-Sendungen.

Nach dem Tod Oberhummers und aufgrund gesundheitlicher Probleme Grubers machten die "Science Busters" in wechselnder Besetzung mit Gastwissenschaftern weiter. Zuletzt stand nur mehr Puntigam regelmäßig auf der Bühne. "Unsere Dreifaltigkeit lässt sich nach meiner Meinung nicht durch andere ersetzen. Das macht mir keinen Spaß mehr", so Gruber in "News". Auch Rabenhof-Direktor Thomas Gratzer sieht das offenbar ähnlich: "Wir werden uns von den 'Science Busters' in der neuen Besetzung mit Ende der Saison leider trennen müssen."

Stadtsaal wird neue Heimat

Ab Herbst haben die "Science Busters" mit dem Wiener Stadtsaal eine neue Heimstätte. Der Ausstieg Werner Grubers und der Abschied vom Rabenhof bedeute nicht das Ende der Kabarettgruppe, hieß es aus dem Management. Im Herbst ist außerdem eine Tournee rund ums Thema Bier geplant.

Bereits jetzt spielen die "Science Busters" einen Teil ihrer Auftritte neben dem Rabenhof im Stadtsaal. Dieser sei auch "wesentlich besser für uns ausgerichtet", betonte man. Bis Ende April gebe es in Wien noch Termine in beiden Häusern, nach dem Sommer nur mehr im Stadtsaal. Dort wird Martin Puntigam mit wechselnder Besetzung auftreten, auf Tournee wird er fix vom Wissenschafts-Blogger Florian Freistetter ("So ein Schmarrn") und dem Molekularbiologen Helmut Jungwirth unterstützt. (APA, 12.2.2016)

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