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Die Küche als Ort der Begegnung

12. Februar 2016, 14:12

"Wenn ich zuhause koche, will ich, dass man das sieht." Haya Molcho. Kochen ist heute nicht mehr nur Pflicht, die Kunst der Essenszubereitung wird zelebriert. Wohnküchen sind dafür besonders geeignet, denn sie bringen alle Familienmitglieder zusammen, laden zum gemeinsamen Kochen und Genießen ein.

Vom Wohnbereich abgetrennte Küchen waren gestern. In der modernen Küche bereiten wir Speisen nicht mehr hinter verschlossenen Türen zu, sie ist als offener Raum in den Wohnbereich integriert, lädt zum Genießen, Wohlfühlen und Entspannen ein. Hier kommt die ganze Familie, kommen Gastgeber und Gäste zusammen, wodurch die Küche auch zum Ort der Begegnung wird.

Das bestätigt Haya Molcho, die gemeinsam mit ihrer Familie unter der Marke "Neni" Lokale in Wien, Berlin, Zürich und Hamburg betreibt. "Früher haben vor allem die Frauen in geschlossenen Küchen gearbeitet, weil es ihr Job war, heute kochen alle gemeinsam", erklärt die Gastronomin die Entwicklung. Heute sei Kochen nicht mehr reine Frauensache, vielmehr bereiten Frauen, Männer und Kinder Speisen gemeinsam zu. Dadurch, dass alle Anwesenden sehen, was in der Küche passiert, finde sich immer jemand, der spontan mithilft, schmunzelt Molcho. Ein wenig Showeffekt dürfe dabei auch sein: "Wenn ich zuhause koche, will ich, dass man das sieht."

Gute Vorbereitung ist wichtig

Wie groß das Bedürfnis nach gutem, selbstgemachtem Essen ist, beobachtet Molcho nicht zuletzt an dem anhaltenden Boom bei Kochbüchern und Kochsendungen. Ebenso in ihren Kochkursen mit besonders vielen jungen TeilnehmerInnen. "Kochen ist nicht mehr nur Pflicht, sondern soll Spaß machen, es ist leidenschaftlicher geworden", sagt sie. Auch Zutaten sind viel einfacher zu bekommen, etwa Gewürze aus aller Welt.

Anfängern rät Molcho zu mehr Mut: "Einfach ins kalte Wasser springen, wenn nicht beim ersten Mal, wird es sicher irgendwann gelingen." Und auch für Fortgeschrittene gilt: Wer vorab alle benötigten Zutaten vorbereitet, dem fällt das Kochen leichter, sagt die Szenegastronomin. Dann nämlich muss währenddessen nichts mehr gesucht werden und am Herd brennt nichts an. Daher sollte jede Küche vor allem eine möglichst große Arbeitsfläche haben.

Ordnung leicht gemacht

Nachdem sich verschiedene Farben und Gerüche im Wohnzimmer breit gemacht und gemeinsam mit der familiären Atmosphäre für Gemütlichkeit und Gastlichkeit gesorgt haben, geht es ans Aufräumen. Auch hier gilt: Wer bereits während des Kochens möglichst viel abwäscht und wegräumt, hat es später leichter. In einer offenen Küche will natürlich rascher für Ordnung gesorgt werden, da ein mögliches Chaos den gesamten Wohnbereich stören würde. Aber das ist Charaktersache, sagt Molcho. Sie selbst störe ein kleines Durcheinander weniger, ihren Mann dagegen schon. Also hilft er mit und gemeinsam ist die Ordnung umso schneller wieder hergestellt.

Am 13. März wird Haya Molcho in der KochArena der "Wohnen & Interieur" vier Rezepte aus ihrem neuen Kochbuch live zubereiten und verkosten sowie Fragen der Besucher beantworten. An allen neun Messetagen (die "Wohnen & Interieur" findet von 5. bis 13. März 2016 in der Messe Wien statt) wird "Neni" außerdem mit einem "Food Truck" vor Ort sein, der unter anderem mit Street Food lockt und ebenfalls zum Verkosten einlädt.


Alle Infos zur Messe unter www.wohnen-interieur.at und auf www.facebook.com/wohnenmesse

Termine & Details zu Kochkursen von Haya Molcho auf neni.at/kochschule

  • Haya Molcho in ihrem Element, Kochen sei heutzutage leidenschaftlicher.
    foto: peter mayr

    Haya Molcho in ihrem Element, Kochen sei heutzutage leidenschaftlicher.

  • Eine offene Küche als Ort der Begegnung
    foto: bulthaup

    Eine offene Küche als Ort der Begegnung

  • "Heute kochen alle gemeinsam"...
    foto: peter mayr

    "Heute kochen alle gemeinsam"...

  • ... das Motto gilt auch für die beliebten Kurse von Haya Molcho.
    foto: peter mayr

    ... das Motto gilt auch für die beliebten Kurse von Haya Molcho.

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