Die Geschlechterverhältnisse

4. März 2016, 16:09
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DER STANDARD legt in einer Schwerpunktausgabe am 5. März die Geschlechterverhältnisse unter das journalistische Brennglas

Köln: Ein Wort, das zu einer Chiffre für mehr wurde. "Köln". Die Vorfälle in der Silvesternacht mit massiven sexuellen Übergriffen auf zahlreiche Frauen durch Gruppen von Männern vor allem aus dem nordafrikanischen bzw. arabischen Raum nicht nur in dieser einen deutschen Stadt haben den Blick auch auf die Geschlechterverhältnisse gelenkt – auf das Leben und Zusammenleben von Frauen und Männern.

Komplexe Gemengelage

Wer darüber vorurteilsfrei, aber auch realitätsnah nachdenken will, landet in einer komplexen Gemengelage, die Fragen nach Sexismus und Rassismus, aber auch Kulturrelativismus aufwirft. Wie also sehen sie aus, die Geschlechterverhältnisse im Jahr 2016? Welche Rolle spielen dabei die sozialen Verhältnisse, welchen Einfluss haben die Religionen und ihre Männer- und Frauenbilder? Wo gilt es, die Errungenschaften der Aufklärung und Emanzipation mit Nachdruck zu verteidigen? Wo stehen wir heute?

Länder und Lebensbereiche

DER STANDARD legt in einer Schwerpunktausgabe am 5. März die Geschlechterverhältnisse unter das journalistische Brennglas und beleuchtet sie aus verschiedensten Perspektiven. Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten werden Einblicke in unterschiedliche Gesellschaften der Welt liefern, einzelne Lebensbereiche wie Schule und Arbeitsmarkt oder Erwerbs- und Familienarbeit und ihre Folgen für Frauen und Männer werden analysiert.

Besonders interessant ist dabei natürlich der Blick auf die Jugendlichen: Welche Bilder vom Mannsein und Frausein haben sie im Kopf, wenn sie an die Geschlechterfrage denken? Und wir werden die Österreicherinnen und Österreicher befragen, um zu erfahren, was sie zu dem Thema, dem letztlich niemand von uns entkommt, denken.

Illustriert wird diese STANDARD-Schwerpunktausgabe mit Werken der Künstlerin Nilbar Güreş, die sich in ihrer Arbeit immer wieder auch mit Geschlechterkonstruktionen beschäftigt.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. (Lisa Nimmervoll, 12.2.2016)

  • Ein Thema, dem niemand von uns entkommt: die Geschlechterverhältnisse
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    Ein Thema, dem niemand von uns entkommt: die Geschlechterverhältnisse

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