Schauspieler James Franco in Schwindler-Drama "JT Leroy"

10. Februar 2016, 13:32
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Lupita Nyong'o für "Intelligent Life" im Gespräch – Pierce Brosnan spielt Hauptrolle in Hemingway-Drama – Rekordquartal für Walt Disney dank "Star Wars"

Hollywood – US-Schauspieler James Franco (37, "127 Hours") soll in dem geplanten Biopic "JT Leroy" über einen raffinierten Schwindel mitspielen. Dem "Hollywood Reporter" zufolge sind Kristen Stewart und Helena Bonham Carter als Co-Stars im Gespräch. Justin Kelly, der Franco bereits in der Rolle eines schwulen Predigers in "I am Michael" vor die Kamera holte, führt Regie.

"JT Leroy" dreht sich um die wahre Geschichte eines spektakulären Betrugs in der Literaturszene. Die US-Autorin Laura Albert hatte unter dem Namen JT Leroy einen jungen Schreiber erfunden, der über angebliche Erlebnisse als Stricherjunge und Drogensüchtiger Bücher schrieb und damit Kritiker und Leser narrte. Eine Bekannte von Albert gab sich öffentlich mit Perücke und Sonnenbrille als JT Leroy aus. 2005 flog der Schwindel auf.

Lupita Nyong'o für "Intelligent Life" im Gespräch

Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o (32, "12 Years a Slave") ist als Hauptdarstellerin für den Science-Fiction-Thriller "Intelligent Life" im Gespräch. "Variety" zufolge soll sie eine mysteriöse Frau spielen, die sich als Alien entpuppt. Sie ist das Liebesobjekt eines UN-Mitarbeiters, der in einem Projekt für mögliche Begegnungen mit Außerirdischen arbeitet.

Das Drehbuch stammt von "Jurassic World"-Regisseur Colin Trevorrow und Derek Connolly. Steven Spielberg ist als Produzent an Bord. "Selma"-Regisseurin Ava DuVernay zählt zu den Regie-Kandidaten.

Pierce Brosnan spielt Hauptrolle in Hemingway-Drama

US-Schauspieler Pierce Brosnan (62) will die Hauptrolle in der geplanten Verfilmung des Romans "Across the River and Into the Trees" (dt. Titel: "Über den Fluss und in die Wälder") von Ernest Hemingway (1899-1961) übernehmen. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, soll Martin Campbell (72) die Regie übernehmen.

Der Regisseur holte Brosnan bereits als James Bond in "GoldenEye" (1995) vor die Kamera. Die Romanvorlage dreht sich um einen unheilbar kranken US-Soldaten in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg, der sich in eine jüngere Frau verliebt. Die Dreharbeiten sollen im Oktober in Italien beginnen.

Schwentke springt von "Die Bestimmung"-Finale ab

Für den vierten und letzten Teil der Science-Fiction-Reihe "Die Bestimmung" muss sich das US-Studio Lionsgate einen neuen Regisseur suchen. Wie die dpa aus Filmkreisen erfuhr, ist der deutsche Regisseur Robert Schwentke von dem Projekt abgesprungen. Schwentke hatte die beiden Folgen "Die Bestimmung – Insurgent" (2015) und "Die Bestimmung – Allegiant" mit Kinostart im März 2016 inszeniert.

Er war ursprünglich auch für den vierten Teil "Die Bestimmung – Ascendant" an Bord. Der US-Kinostart ist für Juni 2017 geplant. Schwentke habe nach zwei aufeinanderfolgenden Drehs eine Pause gebraucht, hieß es zur Begründung. Ein Nachfolger auf dem Regiestuhl ist noch nicht bekannt.

Rekordquartal für Walt Disney dank "Star Wars"

Der jüngste Teil der "Star Wars"-Saga hat dem Walt-Disney-Konzern ein Rekordquartal beschert. Der Überschuss kletterte in den drei Monaten bis Ende Dezember verglichen mit dem Vorjahreswert um 32 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar (2,6 Mrd Euro), wie Disney am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 15,2 Mrd. Dollar.

Analysten hatten wegen des großen Erfolgs des Blockbusters "Das Erwachen der Macht" mit einem besonders guten Ergebnis gerechnet. Der siebente Teil der Sternenkrieger-Saga hatte die erste Milliarde bereits zwölf Tage nach dem Kinostart im Dezember eingespielt – so schnell wie kein anderer Film zuvor. Der Quartalsgewinn übertraf die Erwartungen aber noch. Das Science-Fiction-Epos trieb die Erlöse in der Filmsparte um 86 Prozent in die Höhe.

Der "Star Wars"-Geldregen für Disney ist noch nicht zu Ende: Die Einnahmen des Films knackten am Wochenende die Marke von zwei Mrd. Dollar. Damit kommt er den bislang erfolgreichsten Hollywood-Produktionen Avatar (2,8 Mrd Dollar) und Titanic (2,2 Mrd Dollar) von 2009 und 1997 im Eiltempo näher.

Disneys "Eiskönigin" feiert 2018 am Broadway Premiere

Disneys Animations-Hit "Die Eiskönigin – Völlig unverfroren" bekommt nicht nur eine filmische Fortsetzung, sondern soll auch als Musical für klingelnde Kassen sorgen. So gab das Unternehmen bekannt, dass im Frühjahr 2018 eine Broadway-Version Premiere feiern soll. Bereits im Sommer 2017 sind Voraufführungen an einem anderen Ort geplant, konkrete Details dazu wurden allerdings noch nicht genannt.

Für die Regie soll Alex Timbers verantwortlich zeichnen, wie "Variety" berichtet. Aber auch das Kreativpersonal des Films wird mit an Bord sein: Neben den Songwritern Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez betrifft dies auch die Drehbuchautorin und Co-Regisseurin Jennifer Lee, die erneut für das Buch zuständig sein wird. Die Choreografie wird Peter Darling übernehmen. (APA, 10.2.2016)

  • James Franco wird an der Seite von Kristen Stewart und Helena Bonham Carter im Schwindler-Drama "JT Leroy" mitspielen.
    foto: ap / richard shotwell

    James Franco wird an der Seite von Kristen Stewart und Helena Bonham Carter im Schwindler-Drama "JT Leroy" mitspielen.

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