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Standards und Innovation – wie soll denn das zusammengehen?

12. Februar 2016, 00:00

Wie passen Standards und brandneue Ideen zusammen? Wie fördern Standards Innovationen? Welche Rolle spielen Standards bei globalen Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 oder der Energiewende? Ganz einfach: Standards helfen, Ergebnisse aus Forschungs- und Innovationsprozessen schneller zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu machen.

An alles gedacht? Mit Standards Fehler vermeiden

Am Anfang war eine tolle Idee – einfach innovativ, neuartig und revolutionär. Nach einer langen Entwicklungszeit stand der Marktreife eigentlich nichts mehr im Weg. Doch dann traten Hürden auf, an die zu Beginn niemand gedacht hatte. Der Markteintritt wurde plötzlich erschwert oder unmöglich. So kann es Ergebnissen aus der Forschung gehen, aber auch Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich mit ihrer Produktidee selbstständig machen möchten.

Innovationen führen zu Wachstum, wenn sie in der Wirtschaft umgesetzt werden. Gerade wenn es darum geht, dass Innovationen Marktreife erlangen oder neue Ideen den Nerv von Kunden und deren Bedürfnissen treffen sollen, sind Standards die entscheidende Brücke zum Markt. Sie sorgen dafür, dass eins zum anderen passt, z.B. die Erwartungen und Anforderungen der Kunden zum Angebot des Unternehmers.

Standards sind Best-Practice-Lösungen. Hinter ihnen verbergen sich riesige Erfahrungsschätze. Sie geben Einblick in die Vergangenheit, aber auch in zukünftige Trends. So können schon frühzeitig Fehler vermieden werden, was wiederum viel Entwicklungszeit und Kosten spart.

Schneller und stärker am Markt – auch international

Am internationalen Markt helfen Standards, dass Innovationen weltweit kompatibel sind. Sie genießen volle Akzeptanz bei Produzenten sowie Kundinnen und Kunden. Der Stellenwert für den wirtschaftlichen Nutzen neuer Technologien und Ideen wurde längst erkannt. Zahlreiche europäische Projekte, wie z. B. "BRIDGIT" oder "Horizon 2020", setzen genau hier an, um die Lücken zwischen Forschung, Innovation und Standards zu schließen.

In Österreich ist Austrian Standards der Partner für die Anwendung und aktive Mitgestaltung von Standards. Als das österreichische Mitglied von CEN, dem Europäischen Komitee für Normung, und ISO, der Internationalen Organisation für Normung, ermöglicht es Austrian Standards derzeit rund 4 000 österreichischen Fachleuten aus den unterschiedlichsten Bereichen, auch auf internationaler Ebene an der Entwicklung von Standards mitzuwirken. So können wichtige Kontakte geknüpft werden. Der nationale und internationale Erfahrungsaustausch liefert neue Inputs.

"Normung leistet einen wesentlichen Beitrag zum effizienten Transfer von Forschungsergebnissen und innovativen Ideen in die Praxis", erklärt Karl Grün, Director Standards Development bei Austrian Standards.

Der Praxisnutzen von Standards

Die Wichtigkeit von Standards zeigt u. a. das Beispiel des VIRTUAL VEHICLE Research Center in Graz. Es spielt über Austrian Standards beim ISO-Standardisierungsgremium "Sensor Networks" international vorne mit. Dort werden gerade weltweite Standards dafür definiert, wie WLAN in Fahrzeugen und Flugzeugen sowie in der Haustechnik zum Einsatz kommen kann. Gemeinsam mit dem Motoren- und Antriebsentwickler AVL sucht VIRTUAL VEHICLE Research Center die Lösung des Kabel- und Schlauchsalatproblems.

Standards sind dabei die gemeinsame Sprache. Über bestehende Standards werden bereits erprobte Lösungen aus anderen Industrien ins Projekt geholt. "Dafür müssen Sie aber saubere Schnittstellen definiert haben, was nur über Standards und die Entwicklung von Standards möglich ist. Letztendlich haben Sie dadurch größere Märkte, Sie kommen auch schneller in Märkte hinein, und das ist der wesentliche Vorteil, warum sich Konkurrenten in der Entwicklung von Standards zusammenfinden", so Werner Rom, Bereichsleiter Integrated Vehicle Development.

Entdeckungsreise durch die Welt von Forschung, Innovation und Standards

Welche Chancen entstehen durch die Anwendung und Entwicklung von Standards? Wie werden dadurch neue Ideen gefördert? Sie möchten mehr wissen? In dieser interaktiven Geschichte erfahren Sie mehr:
www.austrian-standards.at/elearning-innovation

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