5.000 Klosterneuburger wollen Kennzeichen "KG"

9. Februar 2016, 10:35
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Die ÖVP freut sich über Beteiligung an Umfrage. Bürgermeister hofft auf faire Behandlung der Forderung

Klosterneuburg – In Klosterneuburg sind bisher 5.043 Unterschriften für ein eigenes Autokennzeichen geleistet worden, berichteten "Heute" und "Österreich" am Dienstag. Die ÖVP der Babenbergerstadt sprach auf ihrer Website von einer "Rekordsammlung". Wunsch ist "KG", nachdem das bisherige Schild "WU" mit der 2017 geplanten Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung verschwinden wird.

Die Volkspartei Klosterneuburg hatte die Unterschriftenaktion nach dem Landtagsbeschluss zur Umstrukturierung des rund um Wien "verteilten" Bezirks im Herbst 2015, die eine Angliederung Klosterneuburgs an Tulln vorsieht, gestartet. Dabei ging es auch um modernes Bürgerservice und eine Machbarkeitsstudie zum Thema Statutarstadt. Parallel dazu wurden Pkw-Aufkleber mit dem – für die Forderung nach einem eigenen Statut symbolischen – Schriftzug "KG-KLBG1" verteilt, die seit Monaten "reißenden Absatz" fänden. Laufend würden sich weitere Unterstützer melden, hieß es. Klosterneuburg zählt 26.300 Einwohner, 6.816 Personen haben einen Nebenwohnsitz in der Stadt.

Bürgermeister: Optimistischer Zugang

Für Mitinitiator Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) beweist der hohe Zuspruch vor allem eine optimistische Herangehensweise auf Verwaltungsveränderungen: "Das Besondere an dieser Initiative ist, dass sie sich nicht gegen etwas, sondern für etwas ausspricht. In diesem positiven Sinn erkannten die tausenden Unterzeichner eine sinnvolle Vorgangsweise."

Die Machbarkeitsstudie zum Thema Statutarstadt sei bereits in Ausarbeitung, der Ankauf des Gebäudes der Bezirkshauptmannschaft durch die Gemeinde in Vorbereitung. Dort soll zusammen mit einer möglichen BH-Außenstelle eine Bürgerservice-Stelle entstehen. Die Verhandlungen mit dem Land würden gut laufen. Die Frage des Kennzeichens soll demnächst gelöst werden, die Vorgangsweise sei mit Bund und Land abzustimmen. Schmuckenschlager hofft auf eine "faire Behandlung". (APA, 9.2.2016)

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