New Hampshire als Feuerprobe für Trump

8. Februar 2016, 17:19
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Immobilientycoon liegt in Umfragen fast 15 Prozentpunkte vor seinem stärksten Verfolger Marco Rubio

foto: reuters/jim bourg
Donald Trump könnte republikanischer Präsidentschaftskandidat werden.

Concord/Wien – Nach viel Kritik an den falschen Vorhersagen vor einer Woche in Iowa zittern die Umfrageinstitute nun vor den republikanischen Vorwahlen in New Hampshire in der Nacht auf Mittwoch.

Dabei scheint die Ausgangslage diesmal noch klarer: Immobilientycoon Donald Trump werden rund 30 Prozent der Stimmen und ein Vorsprung von fast 15 Prozentpunkten auf seinen stärksten Verfolger Marco Rubio vorausgesagt. Der Senator aus Florida hat nach seinem überraschend guten Abschneiden in Iowa in den Umfragen einen Sprung nach vorn gemacht und liegt nun bei rund 16 Prozent.

Für einige die letzte Chance

Knapp dahinter liegt der frühere Gouverneur von Ohio, John Kasich. Für den als moderat geltenden Politiker wäre die Wahl in dem kleinen Staat Neuengland wohl die letzte Chance – in landesweiten Wählerbefragungen liegt er unter "ferner liefen". Auf den Plätzen vier und fünf liegen mit rund 13 und etwa neun Prozent Iowa-Sieger Ted Cruz und der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush.

Die große Unbekannte ist die Frage, ob die Trump-Anhänger diesmal zur Wahl erscheinen – sie kommen mehrheitlich aus sozialen Schichten, die an den Urnen sonst unterrepräsentiert sind. Unklar ist auch, wie sich das jüngste TV-Duell ausgewirkt hat, als dessen Verlierer Politikbeobachter Rubio ausgemacht hatten. (mesc; red, 9.2.2016)

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