Sturm über Großbritannien: 19.000 Häuser ohne Strom

Ansichtssache9. Februar 2016, 09:32
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Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern am Ärmelkanal

London/Newhaven/Rennes – In Großbritannien hat die Unwetterfront Imogen am Montag in rund 19.000 britischen Häusern das Licht ausgeknipst. Im Westen und Süden des Landes mussten teilweise Straßen sowie der Zugverkehr unterbrochen werden, auch viele Fähren stellten den Verkehr ein.

Der Sender BBC sprach von Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde. An der Küste in Wales habe es Wellen von fast 20 Metern Höhe gegeben, hieß es.

Ein Meteorologe sagte, es habe seit zwei Jahren nicht mehr derartig starke Winde im Süden des Landes gegeben. In der mittelenglischen Region Worcestershire wurden zwei Kinder schwer verletzt, als eine Gartenmauer einstürzte, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Die Kinder seien per Helikopter ins Krankenhaus gebracht worden.

Sturmwarnung in Frankreich

Auch für den Westen und Nordwesten Frankreichs gaben die Behörden eine Sturmwarnung aus. Innenminister Bernard Cazeneuve rief die Bewohner der Küstengebiete am Atlantik, am Ärmelkanal und an der Nordsee zu "größter Vorsicht" auf.

Meteo France warnte vor "sehr hohen Wellen" und Überschwemmungen an der Küste. In Westfrankreich waren 14.000 Menschen ohne Strom. In der Nacht rückte die Feuerwehr Dutzende Male aus, meist wegen umgestürzter Bäume und Strommasten.

Sturmwellen brechen an Leuchtturm

Die Stürme bescherten aber auch eindrucksvolle Bilder – etwa vom 17 Meter hohen Leuchtturm der englischen Hafenstadt Newhaven mit dem passenden Namen Breakwater Light. (red, 8.2.2016)

foto: apa/afp/glyn kirk
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