Burgenländer nach Schüssen auf Frau in U-Haft

8. Februar 2016, 12:03
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Fall ereignete sich bereits Mitte Jänner – Verletzte erlitt glatten Durchschuss im Oberschenkel – StA gab Sachverständigengutachten in Auftrag

Eisenstadt – Im Südburgenland hat sich im Jänner ein Schusszwischenfall ereignet, bei dem eine Frau von einem Projektil aus einer Pistole am Oberschenkel getroffen und verletzt wurde. Der mutmaßliche Schütze sitzt in Untersuchungshaft, bestätigte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) am Montag der APA einen Bericht der "Kronen Zeitung" vom Wochenende.

Zu dem Vorfall sei es bereits Mitte Jänner gekommen, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Roland Koch. Mehrere Schüsse – laut "Kronen Zeitung" soll 20 Mal gefeuert worden sein – seien gefallen. Eine konkrete Anzahl nannte der Staatsanwalt nicht: "Die Umstände dieser Schussabgaben sind Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens".

Ein Projektil traf die Frau am Oberschenkel. Die Verletzte musste operiert werden. Bei der Wunde habe es sich um einen "glatten Durchschuss" gehandelt, wobei die Frau Glück gehabt haben dürfte, meinte Koch. Rechtlich sei dies an sich aus Sicht der Staatsanwaltschaft schwere Körperverletzung. Das Projektil hätte auch die Oberschenkelarterie treffen können – mit weitaus schlimmeren Folgen.

Bei dem Vorfall sollen zwei Faustfeuerwaffen im Spiel gewesen sein, sagte Koch. Zur Klärung von Detailfragen hat die Staatsanwaltschaft mehrere Sachverständigengutachten beauftragt. (APA, 8.2.2016)

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