Grippewelle: Hoher Andrang in Wiens Kinderambulanzen

8. Februar 2016, 09:44
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Am vergangenen Wochenende konnten stundenlangen Wartezeiten vermieden werden, heißt es vonseiten des Krankenanstaltenverbunds

Wien – Auch dieses Wochenende sei der Andrang in den Kinderambulanzen der Wiener Gemeindespitäler aufgrund der Grippewelle wieder hoch gewesen, berichtete der Krankenanstaltenverbund (KAV). Zu einem Ansturm in Ausmaß des vorherigen Wochenendes – etwa mit stundenlangen Wartezeiten im Donauspital – sei es aber nicht gekommen.

Je rund 200 Kinder wurden von Samstagfrüh bis Sonntagmittag im Wilhelminenspital, im Kaiser-Franz-Josef-Spital und in der Rudolfstiftung behandelt. Im Donauspital zählte man 250 kleine Patienten, an der AKH-Kinderambulanz rund 120 und beim externen Kinderarzt, der am Wochenende im AKH ordinierte, 94.

Sieben Kinderärzte folgten einem Aufruf der Ärztekammer und öffneten ihre Praxen auch am Wochenende, hieß es vonseiten der Interessensvertretung.

Außerdem stockte der Ärztefunkdienst die Zahl der Kinderärzte auf zwei auf. Mit diesen Maßnahmen sei der Ansturm auf die Ambulanzen "gut abgefedert" worden, sagte ein Ärztekammer-Sprecher. (APA, 8.2.2016)

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