Zwei Menschen in Saudi-Arabien durch Geschoße aus dem Jemen getötet

7. Februar 2016, 10:21
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Norden des umkämpften Jemen von Houthi-Rebellen beherrscht

Riad – Im Süden von Saudi-Arabien sind zwei Menschen durch Geschoße aus dem Jemen getötet worden. Wie die saudi-arabischen Behörden am späten Samstagabend mitteilten, starben ein Soldat und ein Zivilist.

Demnach wurde am Samstagmorgen zunächst eine saudi-arabische Grenzschutzpatrouille in der Region Assir aus dem Norden des Jemen unter Beschuss genommen. Dabei wurde ein Soldat getötet, wie die Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf das Innenministerium berichtete.

Zivilist getötet

Am Samstagabend schlug zudem ein Geschoß in der südlichen Stadt Najran ein, wie der örtliche Zivilschutz mitteilte. Dabei starb ein ausländischer Zivilist – es blieb zunächst aber unklar, woher er stammte. Der Norden des Jemen wird von den schiitischen Houthi-Rebellen kontrolliert.

Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien hatte im Frühjahr 2015 an der Spitze einer Militärkoalition in den Konflikt zwischen den Houthi-Rebellen und der jemenitischen Regierung eingegriffen. Seitdem wurden nach Angaben aus Riad im Grenzgebiet in Saudi-Arabien mehr als 90 Menschen durch Geschoße aus dem Jemen getötet. In dem Konflikt im Jemen starben der UNO zufolge bereits mehr als 6.100 Menschen, fast die Hälfte davon Zivilisten. (APA, 7.2.2016)

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