US-Bericht: IS verliert ein Fünftel seiner Kämpfer

5. Februar 2016, 07:40
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Im Irak und Syrien verfügt die Miliz derzeit über bis zu 25.000 Mann. Vor zwei Jahren wären es noch bis zu 31.000 Kämpfer

Die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) hat einem US-Geheimdienstbericht zufolge seit 2014 in Syrien und dem Irak etwa ein Fünftel ihrer Kämpfer verloren. In den beiden Staaten verfügten die Islamisten noch über 19.000 bis 25.000 Mann, hieß es in dem Bericht, den das Präsidialamt am Donnerstag veröffentlichte. Vor zwei Jahren seien es schätzungsweise 20.000 bis 31.000 gewesen. Neben den Verlusten auf dem Schlachtfeld, Fahnenflucht und den Folgen von "internen Disziplinierungsmaßnahmen" sei ein Grund für den Rückgang die größeren Hindernisse für Ausländer, sich dem IS in Syrien anzuschließen. Hier zeigten die Maßnahmen der Staatengemeinschaft Wirkung, sagte ein Sprecher des Präsidialamts.

Allerdings könnten auch Islamisten aus dem Irak und Syrien dem Aufruf der IS-Führung gefolgt sein, in Libyen den Kampf für einen islamischen Gottesstaat aufzunehmen. In dem Bericht wurden weder Angaben zur Stärke des IS in Nordafrika noch in Südasien oder anderen Teilen des Nahen Ostens gemacht. Die US-Schätzungen zu der Zahl der IS-Kämpfer in Libyen waren zunächst widersprüchlich: Während im Verteidigungsministerium von etwa 3.000 die Rede war, sprachen andere amerikanische Regierungsvertreter von 5.000 bis 6.000. (Reuters, 5.2.2015)

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