Monopoly und Barbie rücken zusammen

5. Februar 2016, 09:33
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Mattel und Hasbro sprechen über eine milliardenschwere Fusion. Sowohl der Barbie-Anbieter als auch der Monopoly-Vertreiber haben es am Markt nicht leicht

Bangalore – Die beiden US-Spielzeughersteller Mattel und Hasbro sprechen einem Medienbericht zufolge über eine milliardenschwere Fusion. Der Monopoly-Anbieter Hasbro sei dazu Ende vorigen Jahres an den Barbie-Puppen-Hersteller Mattel herangetreten, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider am Donnerstag.

Seitdem dauerten die Gespräche an. Die Mattel-Aktien stiegen daraufhin zeitweise um mehr als acht Prozent auf den höchsten Stand seit 16 Monaten. Die Papiere von Hasbro legten mehr als drei Prozent zu. Beide Firmen kamen zuletzt gemeinsam auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden Dollar. Hasbro wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Mattel war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die beiden Rivalen des dänischen Bauklötze-Herstellers Lego hatten bereits vor 20 Jahren über einen Zusammenschluss gesprochen. Damals hatte Mattel ein 5,2 Milliarden Dollar schweres Angebot für Hasbro zurückgezogen und auf ungünstige Marktbedingungen verwiesen.

Beide Konzerne leiden schon länger unter geringer Nachfrage und verschärfter Konkurrenz im Spielzeugmarkt. Mattel konnte im vierten Quartal zumindest die Absatzflaute des ehemaligen Verkaufsschlagers "Barbie" stoppen. Zudem wurde die Firma an der Börse zuletzt für neue Varianten der berühmten Puppe gefeiert, die nun statt wie bisher ausschließlich mit ultraschlanker Model-Figur auch in den Versionen "kurvig", "groß" und "klein" angeboten werden soll. Hasbro will an diesem Montag (8. Februar) Geschäftszahlen vorlegen. (APA, 5.2.2016)

  • Der einstige Verkaufsschlager "Barbie" zieht nicht mehr so richtig.
    foto: reuters/zelevanski

    Der einstige Verkaufsschlager "Barbie" zieht nicht mehr so richtig.

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