Google geht gegen irreführende Download-Buttons vor

4. Februar 2016, 12:44
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Safe-Browsing-Initiative wird verschärft – Seiten, die solche Methoden verwenden, werden blockiert

Mit seinem Safe-Browsing-Projekt will Google vor den dunklen Seiten des Internets schützen. Schon seit einiger Zeit werden dabei Malware und Phishing-Seiten blockiert, nun nimmt sich der Softwarehersteller einer weiteren verbreiteten Gefahr an: Bewusst irreführenden Download-Buttons.

Social Engineering

Dabei handelt es sich um einen beliebten Trick aus der Sparte des Social-Engineerings. Über solche Buttons werden die Nutzer beispielsweise dazu verleitet, Software aus unsicheren Quellen zu installieren. Bei der Installation landen dann natürlich noch jede Menge andere, unerwünschte Programme auf der Festplatte.

Ausspionieren

Oft dienen solche Elemente aber auch dazu, an persönliche Informationen der Nutzer zu gelangen, also etwa an Passwörter oder Kreditkarteninformationen. Meist handelt es sich bei diesen Buttons um Werbung, die Seitenbetreiber werden also für die Einbettung bezahlt.

Ein Beispiel für einen bewusst irreführenden Download-Button.

Warnung

Spürt Safe Browsing ein solches Element auf einer Webseite auf, landet diese ab sofort auf einer Sperrliste. Der Zugriff wird infolge blockiert, stattdessen wird den Nutzern ein Warnhinweis präsentiert.

Druckmittel

Ziel ist es damit nicht zuletzt, die Seitenbetreiber dazu zu zwingen, entsprechende Buttons zu entfernen. Es ist davon auszugehen, dass dies auch viele tun werden, immerhin werden die Safe Browsing-Informationen nicht nur von Googles eigenem Chrome-Browser, sondern auch von Safari und Firefox genutzt. (red, 4.2.2016)

  • Google warnt nun vor Seiten, die mit irreführenden Download-Buttons die Nutzer auszutricksen versuchen.
    grafik: google

    Google warnt nun vor Seiten, die mit irreführenden Download-Buttons die Nutzer auszutricksen versuchen.

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