"The Forest": Müde Geister

3. Februar 2016, 15:43
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Regisseur Jason Zada erzählt die Geschichte einer Rettungsmission als posttraumatisches Erlebnis

Es dauert nicht lange, bis von den Bäumen Beine baumeln. Die Zwillingsschwester ist im Wald der Selbstmörder am Fuße des Fuji verschwunden, weshalb sich Sara (Natalie Dormer) sofort nach Japan begibt, um – trotz der Warnung des Parkwächters, dem stets die Toten in die Hände fallen – vom Weg abzukommen. Das Blätterdach ist dicht, die Nacht nebelig, und Taylor Kinney als sich anbiedernder Australier aufdringlich.

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The Forest erzählt die Geschichte einer Rettungsmission als posttraumatisches Erlebnis, weil in Saras Kindheit ziemlich viel schiefgelaufen ist. Das Repertoire von Regisseur Jason Zada reicht von den üblichen Schockmomenten bis zum international eingeführten Japanhorror, also nicht sehr weit. Im Gegensatz zu den Lebensmüden, die sich absichtlich im Wald verirren, gibt es aus The Forest jedoch ein Entkommen. (pek, 3.2.2016)

  • Das Grauen wartet auf den Bäumen Japans:  Natalie Dormer in "The Forest".
    foto: tobis

    Das Grauen wartet auf den Bäumen Japans: Natalie Dormer in "The Forest".

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