Pensionen: Blau gegen Schwarz, Pink gegen Grün

3. Februar 2016, 13:48
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Kickl sieht "rot-schwarzen Privilegienstadl", für die Neos sind die grünen Vorschläge "eine gefährliche Drohung"

Wien – Die Pensionsdebatte nimmt wieder Schwung auf, und das unter dem Motto jeder gegen jeden. Nicht nur die Koalitionsparteien streiten untereinander, auch innerhalb der Opposition sowie von der Opposition in Richtung Regierung wird munter geätzt. Die FPÖ konzentrierte sich heute auf die ÖVP, die Neos auf die Grünen.

FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl adressierte an VP-Klubchef Reinhold Lopatka, dass das Pensionssystem nach wie vor ein "rot-schwarzer Privilegienstadl" sei. Wenn Lopatka nach Reformen rufe, mache sich der Bock zum Gärtner, so der freiheitliche Generalsekretär mit Verweis darauf, dass es noch immer "Luxuspensionen" etwa in Politik, Verwaltung und Sozialversicherungen gebe. "Privilegienritter" könnten sich daher bei avisierten Reformen entspannt zurücklehnen, während für Normalverdiener eine entsprechende Ankündigung eine gefährliche Drohung sei.

Ablehnung der Neos kam wiederum zum am Mittwoch von den Grünen vorgestellten Pensionskonzept. Sozialsprecher Gerald Loacker "zerriss" laut Aussendung der Pinken die Ideen der Grünen "in der Luft". Gelder hin- und herzuschieben mache das Pensionssystem nicht plötzlich langfristig finanzierbar. Die grünen Vorschläge seien eine gefährliche Drohung für den Sozialstaat. (APA, 3.2.2016)

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