"Tatort"-Ermittler aus Österreich sehen hohe Zahl der Teams kritisch

3. Februar 2016, 12:52
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Skepsis auch bezüglich Drehzeiten

Hamburg – Die österreichischen "Tatort"-Ermittler Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer aus Österreich sehen die gestiegene Zahl der "Tatort"-Kommissare kritisch: "Ich finde es schon ein bisschen übertrieben, dass jetzt jede Kleinstadt ein Team hat. Aber es scheint ja zu funktionieren", sagte Neuhauser dem Magazin "Closer" (Ausgabe 6/2016).

"Und die wirklich guten Paare setzen sich auch durch", ergänzte Krassnitzer. Die beiden müssen als Bibi Fellner und Moritz Eisner im "Tatort" am kommenden Sonntag mit dem Titel "Sternschnuppe" den Mord an einem Castingshow-Juror aufklären.

Skeptisch bewerteten die beiden auch die Entwicklung bei den Drehzeiten: "Ich finde 21 Tage ehrlich gesagt grenzwertig. Wir werden in ein Zeitfenster hineingepresst, in dem es immer schwieriger wird, die Qualität zu halten", sagte Neuhauser. Krassnitzer: "Wir treffen uns deshalb schon vor den Dreharbeiten und besprechen die Bücher." Es sei ein taffes Programm, und es gebe schon Stress. "Aber wir sind relativ gut vorbereitet, und wir wissen, was gewollt ist." (APA/dpa, 3.2.2016)

  • Die Schauspieler Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am 13. Mai 2014 während der Dreharbeiten zum Tatort-Krimi "Nullsummenspiel" in Wien.
    foto: apa/herbert neubauer

    Die Schauspieler Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser am 13. Mai 2014 während der Dreharbeiten zum Tatort-Krimi "Nullsummenspiel" in Wien.

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