Belegschaft der Bank Austria will Klarheit vom Aufsichtsrat

2. Februar 2016, 18:48
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Betriebsrat kritisiert ausbleibenden Vorstandsbeschluss zum Transfer der Mitarbeiter ins staatliche Sozialversicherungssystem

Wien – Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bereitet sich auf den Transfer der Bank-Austria-Mitarbeiter ins staatliche Sozialversicherungssystem vor. Sie hat eine Meldestelle für Betroffene eingerichtet, die Beratung suchen. Wie berichtet, wird die Belegschaft vom bankeigenen in die öffentliche Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung übersiedelt – so die Verhandlungen klappen.

Das Bankpersonal, das ja auch neue Chefs bekommt und einem radikalen Sparprogramm entgegensieht, ist jedenfalls enerviert. Der Betriebsrat kritisiert in einer internen Stellungsnahme, dass der Aufsichtsrat trotz "bedauerlichem Abgang Willibald Cernkos" die Beschlüsse für den Wechsel im Vorstand noch immer nicht gefasst hat. "Jetzt ist der Aufsichtsratsvorsitzende (Erich Hampel, Anm.) am Zug. Wir erwarten, dass (...) rasch Klarheit über das neue Vorstandsteam sowie die neue Geschäftsverteilung im Vorstand hergestellt wird", heißt es in dem Schreiben. Die Mitarbeiter brauchten "endlich wieder Orientierung", die Kunden wollten "Stabilität". Aufsichtsratschef Hampel war für den STANDARD nicht zu erreichen. (gra, 2.2.2016)

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