Demokraten: In mehreren Wahlbezirken von Iowa musste die Münze entscheiden

Video2. Februar 2016, 11:14
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Bizarre, aber regelkonforme Entscheidung zwischen Clinton und Sanders – alle fünf Münzwürfe konnte die Ex-US-Außenministerin für sich entscheiden

Die US-Vorwahlen treiben mitunter bizarre Blüten. Das überaus knappe Rennen zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders bei der demokratischen Vorwahl im Bundesstaat Iowa wurde laut der Lokalzeitung "The Des Moines Register" in fünf Wahlsprengeln per Münzwurf entschieden. Ein Video dokumentiert den ungewöhnlichen – aber regelkonformen – Entscheid.

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484 Mitglieder des Wahlausschusses waren vor dem Stimmgang gezählt worden, 240 davon stimmten für die ehemalige Außenministerin, 197 für den Senator. Außenseiter Martin O'Malley konnte fünf Stimmen sammeln. 60 Teilnehmer waren "offenbar verschwunden", wie es ein Beobachter der Zeitung beschrieb. Umgerechnet in Delegierte bedeutete dies vier Stimmen für Clinton, drei für Sanders, einer blieb vorerst unbestimmt.

Das Sanders-Lager zog daraufhin die Parteiführung zurate, die den Münzwurf empfahl. Eine Unterstützerin von Clinton entschied sich für "Kopf" – und sollte gewinnen. Der fehlende achte Wahlmann wurde so dem Lager der früheren First Lady zugerechnet.

Die Zeitung "The Des Moines Register" berichtet von fünf derartigen Entscheidungen in Iowa. Bei allen war das Glück Clinton hold. (red, 2.2.2016)

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