Wien/Graz – Der in der Schweiz börsennotierte steirische Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller ams AG hat 2015 bei starkem Umsatzplus ein Rekordergebnis erzielt. Der Nettogewinn wuchs um 52 Prozent auf 148,7 (97,5) Millionen Euro, und die Erlöse legten um 34 Prozent auf 623,1 (464,4) Millionen Euro zu, wie das Unternehmen Dienstagfrüh bekanntgab.

Gemäß der Dividendenpolitik von ams, die eine Ausschüttung von 25 Prozent des Jahresnettoergebnisses vorsieht, wird das Management für 2015 eine Dividende in Höhe von 0,51 Euro je Aktie vorschlagen, hieß es.

Bestimmend für die gute Entwicklung sei der Erfolg der Consumer-Lösungen für Smartphones und Mobilgeräte gewesen, erklärte die ams AG, die frühere austriamicrosystems. Für das 1. Quartal 2016 erwarte man jedoch als Folge der abgeschwächten Endmarkt-Nachfrage im Consumer-Geschäft sowie typischer saisonaler Effekte lediglich 131 bis 138 Millionen Euro Umsatz.

Im 4. Quartal 2015 lagen die Erlöse mit 147,2 (139,0) Millionen Euro höher als ein Jahr davor; das Nettoergebnis stieg auf 30,6 (28,8) Millionen Euro. Der Gesamtauftragsbestand lag Ende 2015 mit 119,4 Millionen Euro unter jenem von Ende 2014 mit damals 131,3 Millionen Euro; Ende September waren es jedoch sogar nur 101,4 Millionen Euro gewesen. ams beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter. (APA, 2.2.2016)