Unbeteiligter starb bei illegalem Autorennen in Berlin

1. Februar 2016, 13:12
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Junge Männer verursachten Crash im Stadtzentrum

Berlin – Zwei junge Männer haben bei einem illegalen Autorennen durch das Zentrum Berlins einen schweren Unfall verursacht, bei dem ein unbeteiligter Mann ums Leben kam. Wie die Polizei am Montag mitteilte, überfuhren die Raser kurz vor 1.00 Uhr eine rote Ampel zwischen Gedächtniskirche und Kaufhaus des Westens (KaDeWe), wobei einer der Männer mit seinem Audi einen von rechts kommenden Jeep rammte.

Der 69-jährige Fahrer des Jeep Wrangler erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der 26 Jahre alte Audi-A6-Fahrer wurde ebenso schwer verletzt wie der 24-jährige Fahrer des Mercedes und dessen 22-jährige Beifahrerin.

Die beiden Raser seien mit ihren Fahrzeugen auf der Tauentzienstraße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen und hätten bereits vor dem Zusammenstoß mehrere rote Ampel ignoriert, teilte die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen mit.

Der Audi A6 schleuderte den Jeep älteren Baujahrs von der Kreuzung mehr als 100 Meter weit in Richtung KaDeWe. Der Fahrer des Mercedes CLA hatte offenbar versucht, dem Crash auszuweichen und war dabei auf dem Hochbeet des Mittelstreifens gelandet. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. (APA, 1.2.2016)

  • Fahrzeugteile lagen noch am Montag in Berlin in der Tauentzienstraße.
    foto: apa/britta pedersen

    Fahrzeugteile lagen noch am Montag in Berlin in der Tauentzienstraße.

  • Bei einem illegalen Rennen wurde ein Unbeteiligter getötet und drei Menschen verletzt.
    foto: apa/britta pedersen

    Bei einem illegalen Rennen wurde ein Unbeteiligter getötet und drei Menschen verletzt.

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